US-Pharmariese zahlt nach Klage 270 Millionen Dollar

26.03.2019 Tulsa. Der Hersteller des berüchtigten Schmerzmittels Oxycontin, Purdue Pharma, hat einen ersten Vergleich im Rechtsstreit um seine Rolle in der grassierenden US-Drogenkrise akzeptiert. Der Konzern stimmte einer Zahlung von 270 Millionen Dollar zu, um eine Klage des Bundesstaates Oklahoma beizulegen. Das Geld soll unter anderem für ein Suchthilfezentrum verwendet werden. Purdue wird vorgeworfen, mit seinem suchtgefährdenden Schmerzmittel Oxycontin ein Wegbereiter der Opioid-Epidemie und Drogenkrise in den USA gewesen zu sein. Der Konzern ist dort mit weiteren mehr als 1600 Klagen konfrontiert.