Etwa 170 tote Migranten bei Schiffsunglücken befürchtet

20.01.2019 Rom. Bei zwei Schiffsunglücken im Mittelmeer könnten bis zu 170 Migranten gestorben sein. Ein Unglück mit womöglich 117 Vermissten ereignete sich am Freitag vor der Küste Libyens. Die Internationale Organisation für Migration berichtet von einem Schlauchboot, das vor Libyen in Seenot geraten war und auf dem nach Angaben von Überlebenden 120 Menschen gewesen sein sollen. Unter den Vermissten seien auch zehn Frauen und zwei Kinder. Das zweite Schiffsunglück soll sich zwischen Marokko und Spanien ereignet haben. Hierbei starben nach Angaben eines Überlebenden 53 Flüchtlinge.