Küche, Hotel, Friseursalon: Lehre bleibt für viele hart

Das Logo des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB).

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23.11.2017 Düsseldorf. Wer Friseur, Koch, Hotelfachmann oder Lebensmittelverkäuferin werden will, ist in der Ausbildung häufig mit überdurchschnittlichen Belastungen konfrontiert. Diese Berufe gehören neben Medizinischen Angestellten, Steuerfachleuten und Anlagenmechanikern zu denen mit den schlechtesten Bewertungen bei Lehrlingen in Nordrhein-Westfalen. Das geht aus dem Ausbildungsreport 2017 des Deutschen Gewerkschaftsbunds NRW hervor, der jährlich Tausende Auszubildende nach der Qualität ihrer Lehre befragt.

Die problematischsten Ausbildungsberufe seien in den zehn Jahren regelmäßiger Erhebungen weitestgehend dieselben geblieben, kritisierte Bezirksjugendsekretär Eric Schley am Donnerstag in Düsseldorf. Allerdings gebe es auch im positiven Sinne Konstanz: Insgesamt seien weiterhin über zwei Drittel aller Auszubildenden mit der Qualität ihrer Lehre zufrieden. Befragt wurden in diesem Jahr 4200 junge Männer und Frauen in den 25 häufigsten Ausbildungsberufen in NRW. (dpa)