Sexismus-Debatte

Ein #Aufschrei geht durchs Netz

Berlin.  Die Sexismus-Debatte in Deutschland wurde am Freitag auch intensiv in den sozialen Netzwerken geführt. Im Kurzmitteilungsdienst Twitter teilten unzählige Menschen unter dem Hashtag (Stichwort) #aufschrei ihre Erfahrungen mit alltäglichem Sexismus mit.
Die Sexismus-Debatte in Deutschland wurde am Freitag auch intensiv in den sozialen Netzwerken geführt.
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Die Sexismus-Debatte in Deutschland wurde am Freitag auch intensiv in den sozialen Netzwerken geführt. Foto: dpa

Der Begriff #aufschrei war deutschlandweit bereits am Morgen der meistgenannte Begriff. Im Sekundentakt gingen neue Tweets ein. Sogar weltweit erreichte der Begriff in den sogenannten Trending Topics einen Platz unter den ersten Zehn.

Zum ersten Mal tauchte #aufschrei in der Nacht zum Freitag auf. Eine Nutzerin kommentiert die Erlebnisse mit "wir sollten diese erfahrungen unter einem hashtag sammeln. ich schlage #aufschrei vor".

Vor allen Frauen twitterten über erlebte Beleidigungen, Diskriminierungen und Übergriffe. Aber auch Männer beteiligten sich an der Diskussion. Unter den Trending Topics befand sich zudem der Begriff Sexismus.

Gelobt wurde unter #aufschrei der Videoblog der SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles, die den Kommentar des "Bild"-Kolumnisten Franz Josef Wagner als "sexistischen Mist" bezeichnete. Wagner hatte Bildungsministerin Annette Schavan (CDU) am Donnerstag mit den Worten "Sie sind wie eine Cousine, die keinen Mann bekommen hat" beschrieben.

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