Black Sabbath und Motörhead jetzt im BMG-Verlag

Berlin/London.  Der Musikverlag BMG hat das frühere EMI-Label Sanctuary mit Bands wie Black Sabbath, Iron Maiden oder Motörhead von Universal Music gekauft. Damit erweitert das Gemeinschaftsunternehmen des Medienkonzerns Bertelsmann und des Finanzinvestors KKR seinen Musikrechtekatalog erheblich.

Das Geschäft mit Universal Music müsse noch von der EU-Kommission genehmigt werden, teilte BMG am Freitag mit. Den Kampf um das lukrative EMI-Label Parlophone hat BMG dagegen verloren. Hier kam der US-Konzern Warner Music zum Zug. Warner Music zahlt für die Label-Familie um Parlophone 487 Millionen Pfund (571 Mio Euro) an den weltgrößten Musikkonzern Universal Music.

Warner Music hatte ursprünglich den Bieterwettstreit um das gesamte Musikgeschäft von EMI verloren. Der siegreiche Bieter Universal Music musste aber auf Druck der Wettbewerbshüter die Parlophone Label Group mit Bands wie Coldplay oder Gorillaz und andere Labels abstoßen. Lukrativ sind auch die Katalogrechte für Musik von Altstars wie Pink Floyd, Iron Maiden oder Tina Turner. Nach Medienberichten hatte sich auch BMG zusammen mit Sony um Parlophone bemüht.

Zum Label Sanctuary gehören weitere Bands wie The Kinks, Uriah Heep, The Dubliners oder der Sänger Donovan. Im Dezember 2012 hatte BMG mitgeteilt, von Universal die Rechte des ehemaligen Emi-Labels Mute Records zu erwerben. Dazu gehören Aufnahmen von Künstlern wie Depeche Mode, Erasure, Moby und Nick Cave.

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