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Begeisterte Besucher bei London Fashion Week
dpa
London. Knallige Farben und feminine Schnitte sind für die diesjährige Herbst- und Wintermode angesagt. Die London Fashion Week bot aber auch eine extravagante Show von Mode-Veteranin Vivienne Westwood und eine farbenfrohe Kollektion von US-Designer Tom Ford.
Fransen, Pelze und Pailletten: Die London Fashion Week ist am Dienstag (19. Februar) nach vielen extravaganten Schauen und farbenfrohen Präsentation zu Ende gegangen. Höhepunkte waren die Schau in der Saatchi-Galerie der britischen Mode-Veteranin Vivienne Westwood am Sonntag und die Schau des US-Designers Tom Ford am Montag. Westwood bot extremes Make-Up und ausgefallene Schnitte, Tom Ford setzte auf Fransen und viel Pelz. Beim Traditionslabel Burberry Prorsum dominierten schwarz sowie auffallende Details.
Ford, der männliche Hollywood-Größen wie Brad Pitt, Daniel Craig und Ryan Gosling einkleidet, begeisterte das Publikum am Montagabend mit einer farbenfrohen Kollektion. Die Damenkollektion des 51-Jährigen sei "kulturübergreifend, multi-ethnisch, fröhlich und maximalistisch", sagte der Designer dem Modemagazin "Elle".
Die britische Mode-Veteranin Vivienne Westwood hatte am Sonntag in einer extravaganten Show in der Saatchi-Galerie britische Punk-Rock-Mode vom Feinsten präsentiert. Die 71-Jährige bot eine außergewöhnliche Show mit extremem Make-up, ausgefallenen Schnitten und auffallenden Druckmustern.
Die Stilikone sorgte nicht nur mit ihrer Punk-Rock Kollektion für Gesprächsstoff, sondern auch mit einer kritischen Bemerkung über den verschwenderischen Kleidungsstil der Herzogin von Cambridge, Kate Middleton. Kate solle die Zahl ihrer Outfits deutlich reduzieren, empfahl Westwood. Damit würde sie der Umwelt einen Gefallen tun.
Bei Burberry Prorsum dominierten Schwarz, herbstliche Braun- und Rottöne sowie auffallende Details wie Zebraprints den Laufsteg in Kensington Gardens. Die Entwürfe überraschten zwar, blieben aber dem Trenchcoat-Stil des britischen Traditionslabels treu.
Auf den Laufstegen dominierten intensive Farben, romantische Muster und feminine Schnitte - das wird die Herbst- und Wintermode 2013 dominieren. Damit setzt sich der bunte Trend vieler Sommer- und Frühjahrs-Kollektionen fort. Auf den Laufstegen war neben dem üblichen Schwarz diesmal aber auch viel Weiß zu sehen.
Für Aufsehen sorgte die Schau von Popsängerin Rihanna, die mit Spannung erwartet wurde. Die 24-Jährige entwarf zusammen mit dem Label River Island ihre erste Kollektion, die an ihre provozierenden Bühnen-Outfits erinnerte. Zu sehen gab es viel Haut. Die bauchfreien Tops, kurzen Röcke und noch knapperen Oberteile in schwarz sowie in gelb, rot und orange wurden von den Zuschauern unterschiedlich bewertet. Was für die einen als vulgär galt, feierten andere als gelungenes Debüt.
Nicht fehlen durften die Stars. Die ersten Reihen zierten internationale Gäste. Bei Mulberry im Claridge's Hotel am Sonntagmittag waren Alexa Chung, Juno Temple und Lana Del Rey zu finden. Die Chefredakteurin der amerikanischen Vogue, Anna Wintour, und Designerin Nicole Fahri wurden in der ersten Reihe bei dem britischen Designer Matthew Williamson gesehen.
Die London Fashion Week fand vom 15. bis zum 19. Februar statt. Sie zählt nach den Modeschauen in New York, Mailand und Paris zu den größeren Fashion-Events der Welt.
Artikel vom 19.02.2013
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