Französisches Weltuntergangsdorf abgeschottet

Paris.  Das südfranzösische Dorf Bugarach hat sich gegen Weltuntergangsjünger und Neugierige abgeschottet. Nach Angaben der Gendarmerie wurde um die knapp 200 Einwohner zählende Gemeinde nahe der Pyrenäen eine Sperrzone errichtet.
Hubschrauber-Patrouille am Pic de Bugarach. Foto: Guillaume Horcajuelo Foto: DPA

Das Ende einer Periode im Maya-Kalender an diesem Freitag wird von manchen als Zeitpunkt der Apokalypse gedeutet. Seit einigen Jahren kursiert die Theorie, vom 1230 Metern hohen Pic de Bugarach würden Außerirdische am Tag des Weltuntergangs mit Raumschiffen ins rettende Weltall starten.

"Wir patrouillieren zu Fuß, per Motorrad oder auch mit Pferden", sagte Polizeisprecherin Danièle Goury dem französischen TV-Sender TF1 am Donnerstag. Im Département Aude wurde vorsorglich eine Sperrzone um Bugarach und den Berg eingerichtet, die nur mit einer Sondergenehmigung betreten werden darf. Der wegen vieler Höhlen als gefährlich geltende Pic de Bugarach und umliegende Wälder sind für alle verbotene Zone.

Auf Fernsehbildern war am Donnerstag ein Dorf mit weitgehend menschenleeren Straßen zu sehen. Laut Polizeisprecherin Goury gibt es im Umkreis auch keine Zelte oder improvisierte Campingplätze; Sonderbusse oder Züge würden nicht erwartet. Allerdings seien 250 Journalisten für das Sperrgebiet akkreditiert.

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