Waldbrandgefahr im Osten

Wolken und Regen rücken näher - zuvor aber noch viel Sonne

Sumpfdotterblumen stehen an einem Bachlauf im Sonnenschein.

Sumpfdotterblumen stehen an einem Bachlauf im Sonnenschein.

21.04.2019 Offenbach. Am Rande einer unendlich anmutenden, vom Azorenraum über die Nord- und Ostsee bis nach Westrussland reichenden Hochdruckzone, gelangt weiterhin warme und trockene Festlandsluft nach Deutschland. Das soll sich jedoch Ende der Woche ändern.

Mit Sonne, blauem Himmel und Temperaturen bis zu 27 Grad am Niederrhein zeigt sich das Wetter auch am Ostermontag noch einmal von seiner sommerlichen Seite.

Nur über den Südwesten ziehen einige Schleierwolken hinweg, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Sonntag in Offenbach vorhersagte. Der Frühsommer verabschiedet sich allerdings gegen Ende der Woche erst einmal und macht Regen und kühleren Temperaturen Platz.

Am Dienstag ist es von der Nordsee über Nordrhein-Westfalen bis nach Hessen überwiegend sonnig, südlich des Mains macht sich ein Sonne-Wolken-Mix breit. Im Nordosten ist es bewölkt und regnet hin und wieder. Die Temperaturen steigen auf maximal 23 Grad. Am Mittwoch und Donnerstag dominiert laut Vorhersage wieder eine Mischung aus Sonne und Wolken, einzelne Schauer fallen im Westen - im Osten bleibt es dagegen weiter trocken. Es kann noch einmal richtig warm werden, die Höchsttemperaturen liegen zwischen 20 und 27 Grad, wie der Wetterdienst erklärte.

Ab Freitag wird es von West nach Ost unbeständiger und kühler, die 20-Grad-Marke ist nicht mehr in Sicht. Gartenbesitzer könnten sich auf dringend nötigen Regen freuen, erklärte DWD-Meteorologin Magdalena Bertelmann. Angesichts der derzeitigen Trockenheit herrscht in vielen Gebieten vor allem Ostdeutschlands hohe Waldbrandgefahr, wie der DWD-Index zur Waldbrandgefahr im Internet zeigt. In Brandenburg galt zu Ostern vielerorts die höchste Warnstufe. (dpa)