Angriff in Australien

Wildhüterin beim Fischen von Krokodil getötet

Im Zuge einer Mutprobe ist ein junger Mann in Australien in einen Fluss mit Krokodilen gesprungen.

Eine Wildhüterin wurde in Australien von einem Krokodil getötet.

12.10.2018 Arnhemland. Eine Wildhüterin ist an einem abgelegenen Ort im Norden Australiens von einem Salzwasserkrokodil angegriffen und getötet worden.

Die Frau habe am Freitagvormittag in Arnhemland im Gebiet Northern Territory mit ihrer Familie gefischt, als sie plötzlich verschwand, berichtete die Nachrichtenagentur AAP.

Demnach standen sieben Frauen und Kinder in einem Wasserloch im etwa hüfthohen Wasser. Sie fischten und suchten nach Muscheln, als es plötzlich Spritzgeräusche gab und die Frau verschwand. Nur ihr Eimer sei noch da gewesen, berichtete die Nachrichtenagentur. Der Körper der Frau und das Krokodil wurden Stunden später gefunden, weniger als einen Kilometer von der Stelle entfernt. Wildhüter töteten das Tier.

Arnhemland ist ein Siedlungsgebiet der Aborigines im Norden Australiens von der Größe Portugals. Die Frau hatte als Wildhüterin in der lokalen Schutzzone der Aborigines gearbeitet. Die Polizei und eine Arbeitsschutzorganisation untersuchen den Vorfall. (dpa)