Aufatmen bei Mallorca-Urlaubern

Streik am Flughafen Palma de Mallorca ist abgesagt

An acht Tagen im April und Mai wollen die Mitarbeiter der Gepäckabfertigung streiken.

Der Streik am Flughafen von Palma de Mallorca an Ostern ist abgeblasen.

Palma de Mallorca. Mallorca-Urlauber können aufatmen: Der für Ostern angekündigte Streik am Flughafen Palma de Mallorca ist abgesagt. Damit dürfte der Flugbetrieb normal laufen.

Fällt der Osterurlaub für Tausende Mallorca-Urlauber in diesem Jahr ins Wasser? Diese Frage hatten sich zuletzt auch etliche Deutsche, die die Feiertage auf der Baleareninsel verbringen wollen, gestellt. Hintergrund war ein angekündigter Streik an den Flughäfen in Spanien - und damit theoretisch auch am Airport von Palma de Mallorca.

Nun können die Urlauber aber aufatmen: Die Arbeitsniederlegung an den spanischen Flughäfen ist abgesagt. Wie der spanische Fernsehsender "tve" berichtet, einigten sich die Gewerkschaften und die Arbeitgeber am Karfreitag. Urlauber auf Mallorca müssen somit nicht mit Streikbedingten Verspätungen und Flugausfällen rechnen.

Die spanischen Gewerkschaften UGT und CCOO hatten zuletzt die Mitarbeiter im Handling-Bereich dazu aufgerufen, am Ostersonntag und dem darauffolgenden Mittwoch die Arbeit niederzulegen. Damit wollte man bessere Arbeitsbedingungen und faire Bezahlungen der Mitarbeiter erzwingen.

Tausende deutsche Mallora-Urlauber wären betroffen gewesen

Das Bodenpersonal ist unter anderem für das Be- und Entladen der Flugzeuge zuständig. Wenn diese Mitarbeiter streiken, bleiben also die Gepäckstücke liegen - und damit die Flugzeuge am Boden. Ein Streik hätte zu massiven Störungen im Flugplan führen können, auch Ausfälle wären möglich geweesen. Von dem Streik betroffen gewesen wären dann auch zahlreiche Flüge von und nach Deutschland von Oster-Touristen und Party-Urlaubern, die nach den Feiertagen etwa zum Opening im "Bierkönig" (26. bis 28. April) anreisen wollen.

Häufig werden Streiks in Spanien noch in letzter Minute abgeblasen, da sich die Parteien doch noch einigen. So war es also auch in diesem Fall wieder einmal.  Die Gewerkschaften und Arbeitgeber wollen sich nun schnellstmöglich zusammensetzen, um ohne Bedingungen die Verhandlungen wieder aufzunehmen.