Flugzeug muss außerplanmäßig landen

Passagiere streiten sich wegen Blähungen eines Fluggastes

Ein russisches Passagierflugzeug mit rund 70 Menschen an Bord ist nach vorläufigen Erkenntnissen der Behörden abgestürzt.

Die Piloten mussten das Flugzeug außerplanmäßig landen.

Dubai/Amsterdam. Weil ein Streit zwischen Passagieren während eines Fluges der Airline Transavia eskaliert ist, musste die Maschine außerplanmäßig landen. Die Sitznachbarn fühlten sich von einem älteren Mann gestört.

Bei einem Flug von Dubai nach Amsterdam der Fluglinie Transavia unter den Passagieren ein Streit eskaliert. Grund dafür war, dass ein älterer Fluggast während des Fluges wiederholt und deutlich hörbar furzte, wie Aeorotelegraph berichtet. Die zwei Sitznachbarn des älteren Herrn beschwerten sich daraufhin mehrmals.

Die Flugbegleiter schritten ein und verwarnten die zeternden jungen Männer, die sich über den furzenden Mann aufregten. Diese Verwarnung half jedoch recht wenig. Der Streit ging so weit, dass die Piloten eine ungeplante Landung in Wien machen mussten. Dort führte die Polizei gleich vier Passagiere ab, die in den Streit involviert sein sollten. Es handelte sich um die zwei jungen Männer und eine Jurastudentin sowie ihre ältere Schwester.

Zudem bekamen die abgeführten Passagiere ein Flugverbot für sämtliche Flüge der Airline. Der Mann mit den Blähungen durfte weiterfliegen. Die Studentin und ihre Schwester beschwerten sich bei der holländischen Zeitung De Telegraaf. Sie wären an dem Streit gar nicht beteiligt gewesen.