UNO ruft zu Hilfen auf

Millionen Menschen in Simbabwe von Hunger bedroht

Dürre und Hunger in Kenia: Experten sehen auch im Klimawandel Gründe für die Flüchtlingsströme.

Symbolbild.

07.08.2019 Simbabwe. Wegen einer lang anhaltenden Dürre sind Millionen Menschen im südafrikanischen Staat Simbabwe laut der Uno von Hunger bedroht und auf Hilfe angewiesen.

Die UNO hat wegen einer schweren Nahrungsmittelkrise in Simbabwe Alarm geschlagen. Das UN-Welternährungsprogramm (WFP) erklärte am Dienstag, rund fünf Millionen Menschen in dem afrikanischen Land und damit fast ein Drittel der Gesamtbevölkerung seien als Folgen einer lang anhaltenden Dürre und hoher Lebensmittelpreise dringend auf Hilfe angewiesen. Rund 2,5 Millionen der Betroffenen befänden sich bereits am Rande der Hungersnot, sie befänden sich im "Krisen- und Notzustand".

WPF-Exekutivdirektor David Beasley appellierte an die internationale Gemeinschaft, umgerechnet knapp 300 Millionen Euro an Nothilfe für Simbabwe aufzubringen. Neben der Bekämpfung der Nahrungsmittelknappheit sollen die Gelder auch dafür verwendet werden, den Opfern des schweren Zyklons "Idai" zu helfen, der Simbabwe im März heimgesucht hatte. (AFP)