Europawahl in Gelsenkirchen

Mann hörte vor Wahllokal rechtsextreme Musik

Ein Rechtsextremer während einer Demonstration in Mainz (Archiv).

Ein Rechtsextremer während einer Demonstration in Mainz (Archiv).

27.05.2019 GELSENKIRCHEN. Die Polizei ermittelt wegen Volksverhetzung gegen einen 39-Jährigen. Der Mann soll am Sonntag vor einem Wahllokal in Gelsenkirchen lautstark rechtsextreme Musik gehört haben.

Die Polizei ermittelt gegen einen Mann, weil er lautstark rechtsextreme Musik vor einem Wahllokal gehört haben soll. Es gehe um den Verdacht der Volksverhetzung, teilte die Polizei am Montag mit. Demnach hockte der 39-Jährige am Sonntag gegen 13.30 Uhr auf der Ladekante seines geöffneten Kofferraums, trank Bier und „hörte überlaute Musik mit „rechtsmotiviertem“ Liedgut“. Anwohner und Wähler hatten sich bei den Helfern im Wahllokal beschwert.

„Der Gelsenkirchener äußerte gegenüber den eingesetzten Polizeibeamten, dass seine Musik sicherlich politisch, jedoch nicht verboten sei“, so die Polizei weiter. Ob dem wirklich so war, soll jetzt ermittelt werden. Die Beamten beschlagnahmten dafür einen Speicher-Stick mit der Musik. (dpa)