Indoorplatz in Oberhausen

Kinder erleiden auf Spielplatz Gasvergiftung

Eines der Kinder musste mit einem Rettungshubschrauber zu einer Druckluftkammer nach Düsseldorf geflogen werden.

Oberhausen. Es hatte ein schöner Tag auf dem Indoorspielplatz werden sollen. Stattdessen erlitten 20 Kinder und mehrere Erwachsene eine Kohlenmonoxidvergiftung. Einige von ihnen mussten deshalb ins Krankenhaus.

Mit dem Rettungshubschrauber aus der Spielhalle – so war dieser Ausflug sicherlich nicht geplant gewesen. Auf einem Indoorspielplatz in Oberhausen haben 20 Kinder und mehrere Erwachsene eine Kohlenmonoxidvergiftung erlitten. Sieben der Kinder mussten ins Krankenhaus gebracht werden.

„Eines der Kinder ist mit einem Rettungshubschrauber zu einer Druckluftkammer nach Düsseldorf geflogen worden“, sagte Stadtsprecher Martin Berger am Unglücksort. Es bestehe aber laut Feuerwehr keine Lebensgefahr. Die anderen Kinder und Erwachsenen haben vor Ort behandelt werden können. Bei den sieben ins Krankenhaus gebrachten Kindern hatte die Feuerwehr jedoch eine erhöhte Kohlenmonoxid-Konzentration in der Atemluft gemessen. Die anderen hatten lediglich mit Kopfschmerzen zu kämpfen.

Berger vermutet, die Gasheizung in der Indoorspielhalle sei der Grund für die Vergiftung. Kohlenmonoxid, auch als CO bekannt, ist ein giftiges und geruchloses Gas, das deswegen von den Betroffenen zunächst nicht bemerkt wird. Es blockiert den Transport von Sauerstoff im Blut und kann so zum Tod durch Ersticken führen. (dpa)