Kurioser Drogentest in Lüdenscheid

Fahrer überreicht Polizei Sperma statt Urinprobe

In Russland sind nach dem WADA-Bericht weit über 600 Dopingproben verschwunden.

Symbolbild.

Lüdenscheid. Bei einer Verkehrskontrolle in Nordrhein-Westfalen hat ein Mann der Polizei Sperma statt Urin überreicht. Er war zuvor ungewöhnlich lange hinter einem Gebüsch verschwunden.

Bei einer Verkehrskontrolle in Nordrhein-Westfalen hat ein Mann der Polizei Sperma statt Urin überreicht. Die Polizei hatte den Fahrer eines Transporters in Lüdenscheid zu einer Urinprobe aufgefordert, weil sie den Verdacht hegte, der Mann könnte unter Drogen stehen, wie ein Polizeisprecher am Dienstag berichtete.

Der Mann sei einverstanden gewesen und mit einem Becher ungewöhnlich lange hinter einem Gebüsch verschwunden. Dann habe er beschämt den Becher mit Sperma überreicht. Die Beamten hätten dem Mann mitgeteilt, dass seine Spermaprobe für den Drogen-Vortest unbrauchbar sei. Sie nahmen stattdessen einen Speicheltest vor. Der Verdacht bestätigte sich nicht und der Mann durfte weiterfahren. (dpa)