Turkish Airlines

Entwarnung nach Drohanruf am Flughafen Köln/Bonn

Bei Turkish Airlines kann man ab 1. Juli in der Economy Class nur noch ein Gepäckstück von maximal 23 Kilogramm kostenlos aufgeben.

Das Flugzeug sollte am Vormittag in Richtung Istanbul abheben. (Archivfoto)

Köln/Bonn. Nach einem Drohanruf hat die Polizei am Donnerstag ein Passagierflugzeug am Flughafen Köln/Bonn unmittelbar vor dem Start geräumt. Die Polizei hat das Flugzeug mit Sprengstoffspürhunden durchsucht, konnte aber Entwarnung geben.

Wie die Polizei am Donnerstagmittag mitteilte, erreichte den Flughafen Köln/Bonn am Vormittag ein Drohanruf. Aus dem Anruf ließ sich ableiten, dass die Drohung gegen eine Maschine der Turkish Airlines mit Ziel Istanbul gerichtet war.

Das Flugzeug rollte bereits, als es zur Sicherungsposition zurückgerufen wurde. Die Beamten stuften den Anruf als ernsthaft genug ein, um eine Durchsuchung des Flugzeugs anzuordnen.

Die 111 Passagiere wurden mit Bussen wieder in einen Warteraum gebracht. Die Bundespolizei hat die Durchsuchung des Flugzeugs mittlerweile abgeschlossen. Dabei kamen auch Sprengstoffspürhunde zum Einsatz, von denen einer bei einem Handgepäcksstück anschlug. Vorschriftsgemäß wurde der Entschärferdienst der Bundespolizei zur Analyse des Gepäckstücks hnzugezogen. Finden konnte dieser aber nichts und gab gegen 13.40 Uhr Entwarnung.

Der Flug TK1672 konnte kurze Zeit später freigegeben werden. Die Maschine befand sich auf einer Außenposition vor dem Terminal 2. Der restliche Flugbetrieb war nicht beeinträchtigt. Warum der Spürhund angeschlagen hatte, wird laut Bundespolizei in der Einsatznachbereitung geklärt werden.