Kurioser Polizeieinsatz

Betrunkene Braut schlägt Ehemann und Hochzeitsgäste

Eine Braut hält einen Brautstrauß in der Hand. (Symbolfoto)

Eine Braut hält einen Brautstrauß in der Hand. (Symbolfoto)

Ansbach. Keiner der Hochzeitsgäste - und schon gar nicht der Bräutigam selbst - hätten wohl vorher gedacht, dass diese Hochzeitsfeier am Samstag in Bayern von der Polizei beendet werden musste. Der Grund war jedoch nicht zu laute Musik.

Was eigentlich einer der schönsten Tage im Leben eines Mannes im bayrischen Arberg sein sollte, stellte sich am Ende eher als Albtraum anstatt einer Traumhochzeit heraus. Natürlich gehört ein wenig Alkohol zum Anstoßen auf das frisch vermählte Paar dazu – gerne auch mal etwas mehr – doch die Braut hatte im Verlauf der Feier am vergangenen Samstag anscheinend zu tief ins Glas geschaut.

Laut verschiedenen Medienberichten soll die betrunkene 33-Jährige ihren Gatten, dessen Großmutter und auch einen Trauzeugen geschlagen haben. Die renitente Braut ließ sich nicht von den übrigen Hochzeitsgästen beruhigen und schloss sich dann selbst in einem Nebenraum ein.

Der Bräutigam – vermutlich ziemlich überrascht vom Verlauf seiner eigenen Hochzeit – rief die Polizei zu Hilfe, die mit der 33-Jährigen verhandelte, bis diese schließlich den Einsatzkräften die Tür des Nebenraums öffnete. Gemeinsam entschieden die Beamten und der Bräutigam, die Feier zu beenden. Laut Berichten hatte die Frau zwei Promille und muss sich nun wegen Körperverletzung – auf ihrer eigenen Hochzeit – verantworten.