Berümte Frauen als Vorbilder

17 neue Barbies zum Weltfrauentag

 Barbie-Puppen von Mattel, die Flugpionierin Amelia Earhart (l-r), Malerin Frida Kahlo und Mathematikerin Katherine Johnson nachempfunden sind.

Barbie-Puppen von Mattel, die Flugpionierin Amelia Earhart (l-r), Malerin Frida Kahlo und Mathematikerin Katherine Johnson nachempfunden sind.

Bonn. Zum Anlass des Internationalen Frauentages gibt es 17 neue Barbie-Puppen. Doch diesmal wurden ganz besondere Frauen als Vorbilder genommen.

Anlässlich des Internationalen Frauentags am Donnerstag kommen 17 neue Barbies auf den Markt. Der Spielzeughersteller Mattel möchte mehr Mädchen inspirieren, ein Vorbild zu haben. Deshalb hat Mattel reale Frauen der ganzen Welt als Vorlage für die Kollektion genommen.

Unter dem Hashtag #MoreRoleModels werden die 17 Puppen vermarktet. Dazu hat sich Mattel Frauen aus den verschiedensten Bereichen und Ländern rausgesucht: Von der mexikanischen Künstlerin Frida Kahlo bis hin zur deutschen Designerin Leyla Piedayesh. Sie sollen junge Mädchen dazu inspirieren, eben diese als Vorbilder zu nehmen.

Barbie twitterte, dass 86 Prozent der Amerikanischen Mütter über die Vorbilder ihrer Töchter besorgt seien. Deshalb will Mattel durch die Kollektion der 17 prominenten Frauen die heutigen Mädchen zu neuen, realistischen Vorbildern motivieren. Die Puppen des US-Amerikanischen Plus-Size Models Ashley Graham oder der Flugpionieren Amelia Earhart sollen nämlich laut des Werbefilms der Serie vor allem eins: Junge Mädchen sollen sehen, dass sie alles werden können.

Die 17-jährige Snowboarderin und zweifache Golmedaillen-Gewinnerin Chloe Kim äußert sich auf Twitter positiv zu ihrer Puppe in der Reihe: "Ich fühle mich sehr geehrt, Teil dieser Kollektion neben so wunderbaren Frauen zu sein." Auch die Filmemacherin aus den USA Petty Jetkins freut sich auf Twitter und bedankt sich, ein Teil der Reihe zu sein.

Das Video zeigt zwölf der 17 neuen Barbie-Puppen.

Obwohl die neuen Puppen an reale Frauen erinnern, behalten sie aber die unrealistischen Proportionen: lange dünne Beine, Wespentaille und einen kurzen Oberkörper. Mattels Barbie war jahrzehntelang nur als blonde weiße Frau zu haben. In den vergangenen Jahren änderte der US-Spielwarenriese seine Puppen - mittlerweile gibt es auch kleine und kurvige Barbies mit verschiedenen Haar- und Hautfarben.

Ende 2017 brachte Mattel eine Barbiepuppe mit Kopftuch heraus, die an die US-Fechterin Ibtihaj Muhammad erinnert. Die Muslimin tritt mit einem Hidschab zu ihren Wettkämpfen an. (mit Material von AFP)