Kieler Ermittler

Milberg: 25 Jahre "Tatort" - "warum nicht?"

Almila Bagriacik (l) und Axel Milberg vor einem Drehort für den Kieler "Tatort - Borowski und das Glück der anderen".

Almila Bagriacik (l) und Axel Milberg vor einem Drehort für den Kieler "Tatort - Borowski und das Glück der anderen".

27.02.2019 Kiel. Der "Tatort" als Job fürs Leben. Axel Milberg kann sich dies durchaus vorstellen.

Schauspieler Axel Milberg hält eine 25-jährige Karriere als Kieler "Tatort"-Kommissar Klaus Borowski für nicht unmöglich. "Wenn uns immer wieder was Tolles geschrieben wird - warum nicht?", sagte der 62-Jährige der Deutschen Presse-Agentur auf die Frage, ob er ein silbernes Arbeitsjubiläum als TV-Kommissar als Glück empfinden würde.

Am Sonntag (3. März) wird der "Tatort"-Krimi "Borowski und das Glück der Anderen" ausgestrahlt, in dem es um Neid als Mordmotiv, aber auch die Frage von persönlichem Glück geht.

"Es muss irgendwie Spaß machen, ich steuere aber nicht auf Jubiläen zu", sagte der Schauspieler, der 2003 erstmals als Borowski einen "Tatort" drehte. "Ich glaube, dass wäre auch nicht gut. Jede einzelne Geschichte muss für sich stehen. Es nützt nichts, sich wohlig unter einem Dach einer Marke einzurichten. Das habe ich nie gewollt und nie getan." Als Voraussetzung für eine noch lange TV-Kommissar-Karriere nannte Milberg: "Jedes Einzelstück - mal gelingt es, mal gelingt es weniger - muss einfach ein toller Film sein, den ich auch selber gern sehen würde."

Die Zusammenarbeit mit seiner neuen Assistentin Mila Sahin, gespielt von Almila Bagriacik (28), wird laut Milberg "sicherlich noch einige Jahre" dauern. Das ist verabredet und das wird auch allen Beteiligten Freude machen. "Borowski und das Glück der Anderen" ist die zweite Episode des Ermittlerduos, eine dritte bereits gedreht. Die Grundidee sei, dass die beiden miteinander, nicht gegeneinander arbeiten und sich in ihrer Professionalität ergänzen. "Und so ähnlich kann man unser Verhältnis am Set beschreiben: Almila ist sehr fein, sehr höflich, sehr respektvoll und ich bin es auch. Uns geht es um die Sache, wir wollen sie gut machen und freuen uns auf die nächsten Geschichten.". (dpa)