Von Bambey bis Weimar

Die zwölf Finalisten des Bonner Kunstpreises stehen fest - Macke-Medaille für Tina Wedel

Bonn. (ga) Eine Fachjury unter der Leitung von Dieter Ronte, Direktor des Kunstmuseums, besetzt mit Vertretern vom Künstlerforum, Kulturausschuss, Kunstverein, Kunsthistorischen Institut der Universität und des General-Anzeigers, hat am Freitag die Finalisten für den Kunstpreis der Stadt Bonn ermittelt.

111 Künstler hatten sich für den mit 5100 Euro, einer Ausstellung im Kunstmuseum und der Edition des Kunstpreisträgers dotierte Auszeichnung beworben. Zwölf Künstler wurden für die Finalisten-Ausstellung im Künstlerforum ausgewählt, aus deren Kreis am 4. November der Preisträger dieses Jahres ermittelt wird.

Die zwölf Finalisten sind Thomas Bambey, Ulrich Behr, Dirk Brömmel, Katrin Hausel, Julia Jansen, Alexandra Kürtz, Antonia Low, Julia Pfeiffer, Elke Sobotka, Amely Spötzl, Eva Wal und Birgitta Weimar.

Die Stadt Bonn vergibt außerdem jährlich die August-Macke-Medaille in Anerkennung des Gesamtwerkes. Der Preis ist mit 2550 Euro dotiert. Die Jury entschied sich für die Vergabe an Tina Wedel.

Die 1938 in Essen geborene Künstlerin ist Mitglied der Gruppe "zart & zackig". 1993 hat sie bereits ein Stipendium der Stadt Bonn erhalten. Tina Wedel hat ihre Papierarbeiten und Rauminstallationen in Bonn und überregional gezeigt.