Festival Rolandseck startet in einer Woche

Yuja Wang.

Yuja Wang.

Dem Geiger Guy Braunstein ist eine seltenes Wunder gelungen: Er hat das Festival Rolandseck aus dem Dornröschenschlaf geweckt und es in den vergangenen Jahren zu einem blühenden musikalischen Kulturereignis wachsen lassen.

Bonn. Dem Geiger Guy Braunstein ist eine seltenes Wunder gelungen: Er hat das Festival Rolandseck aus dem Dornröschenschlaf geweckt und es in den vergangenen Jahren zu einem blühenden musikalischen Kulturereignis wachsen lassen.

Mittlerweile versammelt der Erste Konzertmeister der Berliner Philharmoniker seine musikalischen Freunde zum sechsten Mal im Arp Museum Bahnhof Rolandseck. 16 Musiker werden es sein, die ab Sonntag, 10. Juli, eine Woche lang Konzerte in den unterschiedlichsten Besetzungen geben werden.

Parallel dazu bietet Chaim Taub, der früher Konzertmeister beim Israel Philharmonic war und seit den frühen 1980ern 15 Jahre lang die Rolandsecker Sommerkurse leitete, einen Meisterkurs an, der in Zusammenarbeit mit der Barenboim-Said-Foundation zustandekommt. Die jungen Musiker aus den Reihen des West Eastern Divan Orchestra und der Deutschen Stiftung Musikleben werden am Montag, 18. Juli, das Abschlusskonzert des Festival Rolandseck gestalten.

Neben bekannten Gästen wie dem Bratscher Amihai Grosz oder dem Klarinettisten Chen Halevi reist erstmals die 24-jährige chinesische Pianistin Yuja Wang an. Sie ist ein echtes Ausnahmetalent.

Die Konzerte beginnen um 20 Uhr. Ausnahmen sind die Sonntagskonzerte am 10. und 17. Juli, die um 19 Uhr beginnen. Infos zu Programmen und Besetzungen unter www.rolandseck-festival.de. Karten in den GA-Zweigstellen oder bei bonnticket.de.