Pantheon

Eva Eiselt begeisterte mit vielschichtigem Humorspektrum

Eva Eiselt kommt ins Pantheon-Casino.

BONN. Die Wahl-Kölnerin Eva Eiselt hat in ihrem aktuellen Solo-Programm "Geradeaus im Kreisverkehr" eine Rundfahrt zwischen Freakshow, Typenkabarett und satirischer Nummernrevue präsentiert.

Der Prolog ist klug gewählt. Und klug arrangiert. Vogelgezwitscher und Spechthämmern vom Band. Eva Eiselt kommt mit Hasenzähnen und einer wie frisch aus dem Erdreich heraus gezogenen Möhre auf die Bühne des Pantheon.

Die Hasenmutter dreht gewissermaßen den Spieß um und begutachtet die possierlichen Menschlein, die aufgrund ihrer Niedlichkeit sogleich mit Bonner Fruchtgummi gefüttert werden. Das ist doch mal ein erfrischender Auftakt.

Den engen Kontakt zum Publikum bewahrt sich die Wahl-Kölnerin Eva Eiselt in ihrem aktuellen Solo-Programm "Geradeaus im Kreisverkehr". Die Schauspielerin und Kabarettistin greift in die Vollen für ihre zwischen Freakshow, Typenkabarett und satirischer Nummernrevue angelegte Rundfahrt.

Da ist etwa die ordentlich trutschige Lesekreis-Xanthippe, die eigentlich durch und durch mannstoll ist und "do em Lidderadurkreis" einen Mann sucht. Die kölsche Tai-Chi-Jüngerin, die statt Erleuchtung eine Spiralnudel findet. Oder die rotzig-kühle Karriere-Bitch von der Agentur "Artificial Communications Design" mit angewachsenem Handy am Ohr.

Eva Eiselt besitzt ganz offensichtlich ein vielschichtiges Humorspektrum, was ebenso sympathisch ist wie ihre sprudelnde Spiellaune.