Lesung in der Telekom-Zentrale

"Die Scanner" und die Welt von Morgen

Martin Schäuble (Robert M. Sonntag), Raimund Schmolze und Thomas le Blanc blättern gemeinsam in "Die Scanner".

Martin Schäuble (Robert M. Sonntag), Raimund Schmolze und Thomas le Blanc blättern gemeinsam in "Die Scanner".

Bonn. In der zweiten Lesung der Reihe "Futuread" wird mit Autor Robert M. Sonntag über die Welt im Jahr 2035 diskutiert.

Die Welt 2035, die Robert M. Sonntag (bürgerlich: Martin Schäuble) in seinem Roman "Die Scanner" beschreibt, ist ein düsterer Ort: ohne Privatsphäre, ohne Datenschutz, ohne individuelle Freiheit und ohne Bücher. Das Publikum in der Zentrale der Telekom, in der Schäuble im Rahmen der Reihe "Futuread" von Telekom und General-Anzeiger sein Jugendbuch vorstellte, erlebte trotzdem genussvolle Momente.

Schäuble gestaltete seine Lesung wie eine Performance, die Figuren und Themen des Romans plastisch evozierten. Im Anschluss diskutierte Schäuble mit Raimund Schmolze von Telekom Innovation Laboratories und Thomas Le Blanc, Kopf der Phantastischen Bibliothek in Wetzlar. In der von GA-Redakteur Dietmar Kanthak moderierten Diskussion widmeten sich Schäuble, Schmolze und Le Blanc auf anregende und nachdenklich machende Weise den Chancen und Risiken der Digitalisierung.

Claudia Nemat, Vorstand der Deutschen Telekom AG, hatte zu Beginn der Lesung eine gute Nachricht verkündet: Die Einnahmen des Abends werde die Telekom auf die Summe von 5000 Euro aufrunden. Der Erlös fließt an die GA-Hilfsaktion Weihnachtslicht für notleidende ältere Menschen in der Region.

Nächster Termin der Reihe "Futuread": Leif Randt kommt am 20. September mit "Planet Magnon" in die Telekom-Zentrale. (ga)