Skandinavische Filmtage 2017

Bonner Filmfans im Skandinavien-Fieber

Der syrische Flüchtling Khaled (Sherwan Haji, l.) findet im Restaurant von Wikström (Sakari Kuosmanen, 2.v.r.) Unterschlupf.

Die finnisch-deutsche Produktion "Die andere Seite der Hoffnung" hat bereits bei die Jury der Berlinale 2017 überzeugt.

Bonn. Vom 18. bis 25. Mai findet die 18. Ausgabe der Skandinavischen Filmtage Bonn statt. Organisiert wird das Mini-Filmfestival von Studierenden der Uni Bonn. Skandinavien-Fans und begeisterte Kinogänger können sich auf ein abwechslungsreiches Programm freuen.

Zum 18. Mal hat die studentische Kulturgruppe der Universität Bonn eine Auswahl an aktuellen skandinavischen und finnischen Filmen getroffen, um die Filmkunst der nordischen Nachbarn ins Rheinland zu bringen. Seit 1999 engagieren sich Studierende der Skandinavistik und aus verschiedenen Fachrichtungen ehrenamtlich, um das einwöchige Filmfestival auf die Beine zu stellen. Unterstützt werden sie dabei von den nordischen Botschaften und einer Vielzahl von Sponsoren.

Sowohl Lang- als auch Kurzfilme aus Dänemark, Schweden, Norwegen, Island und Finnland werden gezeigt. Die Produktionen laufen mit deutschen oder englischen Untertiteln im Kino in der Brotfabrik in Beuel und im LVR-LandesMuseum Bonn. Los geht es am Donnerstag mit dem Eröffnungsfilm "Eternal Summer", einer Art schwedischen Fassung von Bonnie und Clyde.

Zum Programm zählen auch zwei Filme, die bei der Berlinale 2017 zu sehen waren. Einer von ihnen, die finnisch-deutsche Koproduktion "The other side of hope", hat dort den Silbernen Bären für die beste Regie erhalten.

Auf seiner Facebook-Seite informiert das Team der Skandinavischen Filmtage alle Interessierten über Neuigkeiten und besondere Specials bei den jeweiligen Filmvorführungen.