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Ausstellung dokumentiert Larissa Laes künstlerische Gedankenwelt

BONN. Zum ersten Mal setzt die vielseitige Künstlerin Larissa Lae eine eindrucksvolle Synopse ihrer facettenreichen Gedanken- und Arbeitswelt in Szene. Das sehenswerte Projekt "Cosmo Larissa Lae" beherbergt aktuelle Skulpturen, experimentelle Malerei, Tuschzeichnungen sowie Fotografien.

Die Schwerpunkte Licht, Energie und Bewegung sowie Wandel und Verwandlung bilden die Scharniere zwischen rund dreißig Exponaten. Schwarz-weiße Landschaftsaufnahmen sowie zunächst farbige Plastiken, die im Wesentlichen aus einem Drahtskelett und gips- und tonähnlichen Materialien hervorgehen, stehen am Anfang einer beachtenswerten künstlerischen Entwicklung.

Es dominieren das Festhalten von expressiv poetischen Stimmungen, derweil die Sparte "Lichtskulpturen" mythische, organische, restfigürliche und bisweilen orientalische Assoziationen weckt.

In makellosem Weiß erstrahlen nunmehr auf Sockeln residierende Hohlkörper (Reihe: "Metamorph"), deren mit Einbuchtungen, Wölbungen und flügelähnlichen Extremitäten behaftete Oberflächen nunmehr durch lichtdurchlässige Passagen (Transparentpapiere) aufgestockt werden. Den Charme und die Eleganz der hierdurch ausgelösten Licht- und Schattendialoge unterstreichen künstliche Lichtquellen.

Dem frappierenden Einfluss von Beleuchtung und Windaktivitäten spürt die Bonner Künstlerin derweil in dezent farbigen und schwarz-weißen Fotografien nach. Wie abstrakte Höhlenmalereien oder gestische Kompositionen à la Jean Fautrier wirken partiell Lichtbilder, die Flecken einer zufällig entstandenen Sandlandschaft fixieren.

Galerie der GaLarie Lae, Heisterbacherhofstr. 1, bis 20. Mai. Besichtigung nach Vereinbarung unter: 0228/33614506 oder unter 0173/2504517.