Auszeichnung

Antonia Low gewinnt den Bonner Kunstpreis 2013

Antonia Low: "Ein Bonsai als Gast", 2009.

Bonn. Die Entscheidung ist gefallen: Antonia Low erhält den Bonner Kunstpreis 2013. Die Fachjury - bestehend aus Stephan Berg (Intendant Kunstmuseum Bonn), Stefanie Kreuzer (Kuratorin Museum Morsbroich), Heinz-Helmich van Schewick (Vorsitzender des Kulturausschusses des Rates der Stadt Bonn) sowie Julia Schmid (Preisträgerin des Bonner Kunstpreises 2011) - entschied sich bei einer Sitzung im Kunstmuseum Bonn einstimmig für Antonia Low.

Die in Bonn aufgewachsene Künstlerin setzte sich gegen 36 weitere Bewerberinnen und Bewerber durch und ist damit die dritte Preisträgerin des Bonner Kunstpreises nach dessen Neukonzeption. Im Votum der Jury heißt es: "Die in der Bonner Kunstszene bekannte Künstlerin Antonia Low (geboren 1972 in Liverpool, aufgewachsen in Bonn, lebt in Berlin) ist die Gewinnerin des Bonner Kunstpreises 2013.

Mit ihrem Projektvorhaben in Brüssel möchte sie die verborgenen Arbeitsorte von europäischen Institutionen, Hotels und Museen sichtbar werden lassen. Für ihr Ausstellungsvorhaben im Kunstmuseum Bonn 2014 plant sie assoziative Rauminstallationen, 'eine Synthese von Raum und Erfahrung' (Low), die zuvor in der Werkgenese vor Ort in Zusammenarbeit mit den agierenden Personen an Form gewann. Die Entscheidung für Antonia Low wurde in der Jury einstimmig getroffen."

Der 2010 in Kooperation mit der in Bonn ansässigen IVG Immobilien AG neukonzipierte Kunstpreis ist dieses Mal von der Stadt Bonn mit 10.000 Euro dotiert. Darüber hinaus unterstützt die IVG Immobilien AG mit gleichem Betrag die Finanzierung eines drei- bis sechsmonatigen Atelierstipendiums in einer europäischen Metropole.