Keller Theater Chateau Pech

Macht und Ohnmacht

Szene aus dem Stück "Einer flog über das Kuckucksnest"

Szene aus dem Stück "Einer flog über das Kuckucksnest"

WACHTBERG. Das Stück „Einer flog über das Kuckucksnest“ nach dem gleichnamigen Filmerfolg ist jetzt im Keller Theater Chateau Pech zu sehen.

Es war einer der Rollen, die aus Jack Nicholson eine Schauspiellegende gemacht haben. Und die Geschichte von Randle McMurphy, der in einer psychiatrischen Klinik auf eine völlig versteinerte, unter der tyrannischen Herrschaft der Oberschwester Rachid leidende Patientengemeinschaft trifft und sie aus ihrer Lethargie zu reißen versucht, fasziniert nicht nur auf der Leinwand. Das Kellertheater Chateau Pech bringt den Stoff jetzt auch live auf die Bühne. Ein Jahr nach dem Kinoerfolg 1962 brachte der Dramatiker und Drehbuchautor Dale Wasserman die Romanvorlage „Einer flog über das Kuckucksnest“ von Ken Kaseys dramatisch in Form.

Randle McMurphy – ein kraftstrotzender und lebensfroher Draufgänger hat sich – um sich einer Gefängnisstrafe zu entziehen – als Verrückter ausgegeben und ist so in der Psychiatrie gelandet. Empört über die absurden Zustände und die drakonischen Maßnahmen der bei allen verhasste Schwester schwört er, sie am eigenen Leib fühlen zu lassen,was sie anderen antut.

Dabei geht es in dem Stück nicht „nur“ um Macht oder Ohnmacht oder um eine Anklage veralteter psychiatrischer Methoden, sondern ebenso um das erschütternde Schicksal eines Mannes, der unerschrocken für sich und andere gegen jede Art von Bevormundung, Ungerechtigkeit und Demütigung kämpft – und daran scheitert.

Info: „Einer flog über das Kuckucksnest“, Kellertheater Chateau Pech, 22, 24. und 26 Februar, je 19 Uhr. Karten unter (0228) 32 59 51