Gegen das mulmige Gefühl auf einsamen Wegen

WayGuard etabliert sich als führende Begleit-App

Inzwischen nutzen mehr als 100.000 Menschen den virtuellen Begleit-Service.

Inzwischen nutzen mehr als 100.000 Menschen den virtuellen Begleit-Service.

20.11.2017 Köln. Inzwischen nutzen mehr als 100.000 Menschen die Begleit-App WayGuard, die kostenfrei und bundesweit verfügbar ist. 78 Prozent der Nutzer sind weiblich und zwischen 18 und 30.

Seit einem Jahr ist die Begleit-App WayGuard, entwickelt von AXA in Kooperation mit der Polizei Köln, in den deutschen App-Stores und Play-Stores vertreten. Ursprünglich wurde die Applikation gezielt für Frauen entwickelt, um ihnen beim mulmigen Gefühl auf dem Weg nach Hause, beim Joggen oder nach der Spätschicht Sicherheit zu geben. Der Service wird inzwischen aber auch von weiteren Zielgruppen, beispielsweise von Eltern, genutzt.

"Viele Menschen, nicht nur Frauen, kennen das mulmige Gefühl auf einsamen Wegen. Mit WayGuard wollen wir in dieser Alltagssituation da sein und Sicherheit geben. Wir freuen uns über die durchweg positive Resonanz, die WayGuard erhält und sind mehr als glücklich, dass die App in mindestens einem Fall sogar als Lebensretter dienen konnte. Die Entwicklung der Nutzerzahlen und nahezu 1.000 Fünf-Sterne-Bewertungen in den App-Stores bestätigen uns darin, dass es einen großen Bedarf nach solchen Lösungen gibt", so Alexander Vollert, Vorsitzender des Vorstands AXA Konzern AG.

Für den offiziellen Kooperationspartner, die Polizei Köln, ist WayGuard inzwischen ein fester Bestandteil ihrer Präventionsarbeit geworden. Die App ist ein direkter Kanal, um Menschen im Alltag auf unangenehme Situationen vorzubereiten. Denn manchmal lässt sich das mulmige Gefühl von vorneherein vermeiden, zum Beispiel indem man einen Umweg in Kauf nimmt, der gut ausgeleuchtet ist und dunkle, einsame Ecken umgeht.

"In einer Welt, die sich schnell verändert und zunehmend komplexer wird, kommt Sicherheitsthemen eine immer größere Bedeutung zu. Es ist wichtig, dass die Menschen Gefahrensituationen richtig einschätzen und wissen, wie sie sich selbst schützen oder im Notfall Hilfe organisieren können", weiß Uwe Jacob, Polizeipräsident in Köln. "Sicherheit braucht Netzwerke und Zusammenarbeit aller seriösen Institutionen, die sich in diesem Themenfeld engagieren.

Ich bin froh, dass durch die Kooperation von AXA und der Polizei Köln eine App entstanden ist, die von vielen Menschen angenommen wird. Nur wer sich auf Gefahrensituationen gedanklich vorbereitet, wird in der Notsituation hilfreiche Handlungsmuster abrufen können, die in der App verarbeitet sind."

Neue Wege geht WayGuard ab sofort in Kooperation mit der Stadt Düsseldorf: Dort werden künftig im Rahmen eines Modellprojekts sogenannte Alarmierungsgeräte mit der WayGuard-App ausgestattet und an gefährdete Frauen ausgegeben, die bereits Opfer von häuslicher Gewalt geworden sind. Ziel des Projektes ist es, dass die betroffenen Frauen durch die speziellen Alarmierungsgeräte schnell und mit höchster Priorität Hilfe erreicht. Das Projekt startet in Kürze.

Zudem arbeitet das Team hinter WayGuard weiter am Ausbau der Funktionen und bietet regelmäßige Updates. Zielgruppen mit besonderen Bedürfnissen stehen dabei im Fokus. So ist WayGuard seit Kurzem auch für Nutzer einsetzbar, die eine Sehbehinderung haben. In Zusammenarbeit mit Pro-RETINA Deutschland e.V. wurde WayGuard um eine Voice Over Funktion ergänzt, sodass ein großer Schritt zur barrierefreien Nutzung der App getan wurde. (dpa)