Viele Fake-Shops beim Google-Preisvergleich

Datenschutz im Fall Google

Vorsicht bei Googles Preisvergleich Shopping: Betrüger locken hier mit besonders niedrigen Preisen. Foto: Boris Rössler

18.07.2013 Berlin. Bei Googles Preisvergleich Shopping tauchen verstärkt Fake-Shops mit dem besten Preis in den Trefferlisten auf. Hinter den vorgeblich britischen Händlern mit Namen wie ZenonTechs, Hexa- oder Hulkstore stecken aber Betrüger.

Vorsicht bei Googles Preisvergleich Shopping: Hinter unschlagbar günstigen Preisen für Elektrogeräte steckten oft Betrüger, die Kunden ködern wollen, warnt die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Wer den Bestellprozess beginnt, dem bleibe am Ende nur die Option, das Geld per Vorkasse zu überweisen - ein absolutes No-Go. Denn bleibt die Lieferung aus oder kommt es zu anderen Problemen, ist das Geld weg. In Internetforen berichteten abgezockte Nutzer bereits davon.

Dass mit den Shops etwas nicht stimmt, ist rein optisch nicht direkt auszumachen. Die Verbraucherschützer bescheinigen den Seiten eine professionelle Aufmachung. Neben dem Preis, der eigentlich zu gut ist, um wahr zu sein, findet sich aber auch kein Impressum auf der Seite. Ein weiteres Indiz für die wahrscheinliche betrügerische Ausrichtung der Shops: angegebene Telefonnummern sind gar nicht geschaltet. In einer Stichprobe der Verbraucherzentrale fanden sich die Fake-Shops nur bei Google Shopping. Zehn andere Preisvergleiche filterten die unseriösen Händler aus.

Grundsätzlich sollten Käufer vor allem bei unbekannten Shops auf eine sichere Zahlungsvariante achten, rät die Verbraucherzentrale. Dazu gehören etwa der Kauf auf Rechnung, die Lastschrift oder auch eine Bezahlung über einen Bezahldienst wie PayPal. Darüber hinaus haben seriöse Anbieter auf ihrer Seite immer ein Impressum, auffindbare AGB und sind erreichbar. Oft fördert auch eine Internetsuche mit dem Namen des Shops hilfreiche Informationen von Nutzern zutage. (dpa/tmn)

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