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Datenanalyse von Visa und Mastercard widersprechen

Die bei Kreditkartentransaktionen entstehenden persönlichen Daten können - wie hier bei Mastercard - von der Analyse ausgenommen werden.

Die bei Kreditkartentransaktionen entstehenden persönlichen Daten können - wie hier bei Mastercard - von der Analyse ausgenommen werden.

13.09.2018 Berlin. Viele Unternehmen sammeln die Daten ihrer Kunden - etwa um sie an Dritte weiterzugeben oder personalisierte Werbung zu schalten. Auch Kreditkarteninstitute verfolgen diese Praxis. Mithilfe eines Links kann der Nutzung der Kreditkartendaten aber widersprochen werden.

Kreditkarten sind zwar praktisch - bei ihrer Nutzung fallen aber allerlei Daten an. Wer einen Blick in die Datenschutzerklärung seiner Kreditkarte wirft, entdeckt schnell, dass die Unternehmen mit diesen Daten noch mehr tun, als nur Verkäufe abwickeln.

Im Hintergrund werden diese Daten analysiert, für diverse Zwecke genutzt und teils auch an Dritte weitergeben. Der harmloseste Nutzen kann etwa Internet-Statistik oder am Ende personalisierte Werbung sein. Aber auch die Erstellung von Bonitäts- oder Kredit-Scores ist denkbar.

Sowohl Mastercard als auch Visa bieten - was wenige wissen - Webseiten an, auf denen man der Verwendung der eigenen Kreditkartendaten zur Analyse widersprechen kann. Darauf weist der IT-Blogger Mike Kuketz hin. Wer auf diesen Seiten (https://www.mastercard.de/de-de/datenschutz/data-analytics-opt-out.html und https://marketingreportoptout.visa.com/OPTOUT/request.do) seine Kreditkartennummer eingibt, sperrt seine Daten von der Analyse aus. Zur Bestätigung muss ein angezeigter Sicherheitscode eingegeben werden. Weitere Daten wie Ablaufdatum oder die dreistellige Nummer auf der Rückseite werden nicht abgefragt. Wer mehrere Karten hat, kann sie nacheinander abarbeiten. (dpa)