+++ Live-Ticker: Papst Benedikt gibt sein Amt auf +++

Sensation im Vatikan: Papst Benedikt XVI. will sein Amt Ende des Monats aufgeben. Der Live-Ticker zum Rücktritt:
Benedikt XVI. soll wegen des Ausmaßes der 'Vatileaks'-Affäre um gestohlene Dokumente, Sex und Korruption im Vatikan zurückgetreten sein. Foto: Arno Burgi/Archiv Foto: DPA

(20:04) +++ EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso hat sich "bewegt" vom Amtsverzicht von Papst Benedikt XVI. gezeigt. Er zolle dem Wirken des Papstes und dessen Verteidigung ökumenischer Werte, des Friedens und der Menschenrechte Respekt, hieß es am Montagabend in Brüssel in einer Erklärung. +++

(19:27) +++ Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Nikolaus Schneider, hat das Wirken von Papst Benedikt XVI. für die Ökumene gewürdigt. "Benedikt hat die Ökumene zu einem ganz wichtigen Thema gemacht", sagte Schneider der dpa. Es habe positive aber auch irritierende Signale in Richtung Kirche der Reformation gegeben. "In der Frage der Begegnung auf Augenhöhe haben wir auch vermisst, dass der Papst uns als Kirche anspricht und nicht als kirchliche Gemeinschaft." +++

(18:41) +++ US-Präsident Barack Obama und seine Ehefrau Michelle haben Papst Benedikt XVI. für die Zusammenarbeit in den vergangenen vier Jahren gedankt. "Im Namen von allen Amerikanern wollen Michelle und ich Seiner Heiligkeit Papst Benedikt unsere Wertschätzung und Gebete überliefern", sagte Obama laut einer Mitteilung des Weißen Hauses. Die Kirche spiele eine wichtige Rolle in den USA und in der Welt, sagte Obama. "Und ich wünsche denen das Beste, die bald zusammenkommen werden, um einen Nachfolger auszuwählen." +++

(18:25) +++ Der Dramatiker Rolf Hochhuth (81) hat den Rücktritt von Papst Benedikt XVI. als vorbildlich bezeichnet. "Ich finde es heroisch und vorbildlich, dass ein solcher Mann die Bescheidenheit hat, sich nicht für unersetzlich zu halten", sagte er der "Märkischen Allgemeinen". +++

(18:15) +++ EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy hat mit einer knapp zwei Zeilen langen Erklärung auf den Amtsverzicht von Papst Benedikt XVI. reagiert: "Ich respektiere zutiefst die Entscheidung von Papst Benedikt XVI., ganz besonders weil sie nicht der Tradition entspricht. Sein Pontifikat war kurz, aber sehr schwierig". +++

(18:08) +++ Der Kölner Erzbischof Joachim Meisner (79) hat "überrascht" auf den angekündigten Rücktritt des Papstes reagiert. Die Nachricht erfülle ihn Respekt und Dankbarkeit, "aber auch mit Traurigkeit", teilte Meisner in Köln mit. +++

(17:54) +++ Das "Netzwerk Betroffener von sexueller Gewalt" hat den Rücktritt von Benedikt XVI. mit Vorwürfen begleitet. Zur Unterstützung der Opfer habe Joseph Ratzinger nichts beibetragen, "stattdessen wurden Täter und Serientäter weiter geschützt und versetzt", schrieb Norbert Denef, Vorsitzender des netzwerkB. Ratzinger habe insbesondere zur Gleichbehandlung der Opfer von sexualisierter Gewalt weltweit keinen Beitrag geleistet. +++

(17:45) +++ Papst Benedikt XVI. hat nach Einschätzung des Mainzer Kardinals Karl Lehmann unter den Missbrauchsskandalen in der katholischen Kirche gelitten. Benedikt habe nicht nur gesundheitliche Kraft verloren, teilte der Bischof mit. Er habe auch "an vielen Mangelerscheinungen und Fehlern in der Kirche von heute gelitten". Lehmann betonte: "Kirche und Welt haben Papst Benedikt XVI. viel zu danken, mehr als uns im Augenblick bewusst ist, gerade auch wir, seine deutschen Landsleute." +++

(17:20) +++ Der polnische Staatspräsident Bronislaw Komorowski hat nach der Rücktrittsankündigung von Benedikt XVI. die Freundschaft des Kirchenoberhaupts zu Polen betont: "Ich möchte heute herzlich danken für die vielen päpstlichen Worte, Gesten und Entscheidungen, die davon zeugen, dass Polen und die Kirche Polens einen besonderen Platz in seinem Herzen hatten und haben", sagte er. "Ich danke für die Pilgerreise in unser Land und vor allem für die Seligsprechung unseres großen Landsmanns Johannes Paul II." +++

(17:05) +++ Vizekanzler und Wirtschaftsminister Philipp Rösler betonte, der Papst zeige mit dem angekündigten Rücktritt Größe. "Ich bedauere seine Entscheidung persönlich sehr, gleichwohl sind die Gründe nachvollziehbar", sagte der FDP-Chef, der Mitglied im Zentralkomitee der deutschen Katholiken ist. Benedikt XVI. gehe in Würde, zu Recht verneige sich die Welt mit Respekt vor ihm. +++

(17:03) +++ Fußball-Legende Franz Beckenbauer bedauert den Rücktritt von Papst Benedikt XVI. "Das ist schade für die katholische Kirche. Für mich war er der beste Papst, den ich erlebt habe. Ich schätze ihn sehr", teilte der 67-Jährige über seinen Twitter-Account mit und veröffentlichte ein gemeinsames Bild. +++

(16:41) +++ Frankreichs Präsident François Hollande sprach von einer "eminent respektablen Entscheidung". Frankreich habe dies nicht weiter zu kommentieren, dies sei Sache der Kirche, sagte das Oberhaupt des laizistischen Landes. "Dies ist eine menschliche Entscheidung und eine Willensentscheidung, die zu respektieren ist." +++

(16:29) +++ SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück sagte, die Entscheidung von Papst Benedikt XVI. beweise "menschliches Maß". Er habe die Bürde seines Alters gespürt und eine souveräne Entscheidung getroffen. "Benedikt XVI. war ein profilierter Pontifex, der seine Kirche engagiert geführt hat und dabei auch kritischen Diskussionen nicht aus dem Weg ging", sagte Steinbrück. +++

(16:26) +++ Der Hamburger Erzbischof Werner Thissen hat nach der Nachricht über den Rücktritt von Papst Benedikt XVI. um Luft gerungen. "Ich muss gestehen, als ich um 12 Uhr die Nachricht hörte, dass ich nach Luft gerungen habe", sagte Thissen in Hamburg. "Mein zweiter Gedanke war: Respekt, der Papst hat souverän gehandelt. Mein dritter Gedanke war: es ist geheim geblieben." +++

(16:25) +++ Der Präsident des Jüdischen Weltkongresses, Ronald S. Lauder, hat den angekündigten Rücktritt von Papst Benedikt XVI. "äußerst emotional" aufgenommen. Die Entscheidung verlange größten Respekt, teilte Lauder in New York mit. Papst Benedikt habe die Beziehungen zwischen Katholiken und Juden "auf ein beispielloses Niveau" gehoben: "Kein Papst vor ihm hat mehr Synagogen besucht und mehr Anstrengungen unternommen, die Beziehungen zu Juden zu verbessern". +++

(16:18) +++ Der Präsident des Zentralrats der Juden, Dieter Graumann, hat die Verdienste des Papstes um die Zusammenarbeit von Christen und Juden gewürdigt. "Papst Benedikt XVI. hat dem jüdisch-christlichen Verhältnis neue Impulse verliehen und es mit Herzlichkeit erfüllt", sagte Graumann. "Couragiert hat er den Kurs der Annäherung und Freundschaft seines Vorgängers beherzt fortgesetzt." +++

(16:16) +++ Der neue Erzbischof von Canterbury, Justin Welby, sagte zur Rücktrittsankündigung von Papst Benedikt XVI.: "Mit schwerem Herzen, aber vollem Verständnis haben wir heute morgen vom Entscheid des Papstes erfahren, die Bürde des Amtes als Bischof von Rom niederzulegen. Ein Amt, das er mit großer Würde, Verständnis und Mut ausgeführt hat." Welby hatte vor einer Woche seine Arbeit aufgenommen. +++

(15:47) +++ Die Ditib als größter islamischer Dachverband in Deutschland hat Papst Benedikt XVI. als Förderer des Dialogs unter den Religionen gewürdigt. "Das interreligiöse Gespräch war ihm ein Anliegen und so hat er zu verschiedenen Anlässen dessen Bedeutung ausdrücklich betont", erklärte die türkisch-islamische Union in Köln. Für ihn seien Muslime selbstverständlich Teil der deutschen Gesellschaft. "So mahnte er die multikulturelle Gesellschaft in Deutschland, beständig daran zu arbeiten, sich gegenseitig besser kennenzulernen und zu verstehen." +++

(15:43) +++ Der Wiener Erzbischof Christoph Schönborn (68) zeigte sich in einer ersten Reaktion bewegt von der Ankündigung des Papstes, sein Pontifikat Ende Februar zu beenden. "Das macht mich sehr betroffen", sagte der Kardinal in einem ORF-Interview. Zu Spekulationen, ob Schönborn bei der Wahl des neuen Pontifex als Kandidat in Betracht gezogen werden könnte, wollte er nichts sagen: "Das müssen Sie andere fragen. Mein Herz ist in Wien und in Österreich, aber natürlich auch bei der ganzen Kirche." +++

(15:26) +++ Der CDU-Bundesvize Volker Bouffier nennt den angekündigten Rücktritt Papst Benedikts. XVI. eine "historische Entscheidung, die nicht nur katholische Christen zutiefst berührt". Er habe großen Respekt vor der Lebensleistung des Papstes, sagte der hessische Ministerpräsident in Wiesbaden. +++

(15:25) +++ Die Grünen-Spitzenkandidaten für die Bundestagswahl, Katrin Göring-Eckardt und Jürgen Trittin, würdigen die Rücktrittserklärung des Papstes als ein Schritt in Richtung Demokratie. "Er zeigt, dass der Papst trotz theologischer Tiefe seiner Aufgabe der Überzeugung ist, dass ein verliehenes Amt auch wieder abgegeben und durch Wahl auf einen Nachfolger übertragen werden kann", sagte sie. "Damit hält ein Stück mehr Demokratie Einzug in die Katholische Kirche." +++

(15:23) +++ Bundespräsident Joachim Gauck hat sichtlich bewegt auf die Ankündigung von Papst Benedikt XVI. reagiert. Für die historisch höchst seltene Entscheidung "sind großer Mut und Selbstreflexion nötig. Beides findet meinen außerordentlichen Respekt", sagte Gauck in Berlin. Er habe Benedikt XVI. erst kürzlich persönlich kennengelernt. "Sein Glaube, seine Weisheit und seine menschliche Bescheidenheit haben mich tief beeindruckt." +++

(15:13) +++ Berlins Regierender Bürgermeister hat den angekündigten Amtsverzicht des Papstes gewürdigt. "Diese ungewöhnliche Entscheidung verdient großen menschlichen Respekt", so Klaus Wowereit (SPD). "Berlin und die deutschen Katholikinnen und Katholiken werden den historischen Besuch des deutschen Papstes im September 2011 in unserer Stadt im Gedächtnis behalten", fügte Wowereit hinzu, der selbst Katholik ist. +++

(15:07) +++ Auch in den USA wurde der Papstrücktritt mit völliger Überraschung aufgenommen. "Ich bin so erstaunt wie der Rest von Euch und genauso erpicht darauf herauszufinden, was genau los ist", sagte der Erzbischof von New York, Kardinal Timothy Dolan, den Moderatoren der "Today Show" des Fernsehsender NBC. Er fühle sich Papst Benedikt XVI. persönlich sehr verbunden, da er ihn zum Erzbischof von New York gemacht habe. +++

(14:57) +++ Frank-Walter Steinmeier hat großen Respekt vor der Rücktrittsentscheidung von Papst Benedikt XVI. geäußert. "Papst Benedikt hat sein Amt in einer durch vielfältige Umbrüche gekennzeichneten Zeit angetreten und seiner Kirche mit seiner großen geistlichen und intellektuellen Autorität Orientierung gegeben und Maßstäbe gesetzt", sagte der SPD-Fraktionsvorsitzende in Berlin. +++

(14:54) +++ CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe sagte, der Papst habe Gläubigen in aller Welt Orientierung und Halt gegeben: "Sein Wirken war und ist geprägt durch einen eindrucksvollen persönlichen Glauben und eine herausragende intellektuelle Kraft." Anderen Konfessionen und Religionen begegne er stets mit großem Respekt. +++

(14:52) +++ Der Warschauer Kardinal Kazimierz Nycz hat die Rücktrittsankündigung des Papsts bedauert. "Das ist sehr schade", sagte der sichtlich überraschte Bischof. "Benedikt XVI. ist ein Papst, der intellektuell und als Geistlicher viel aufweist und die Kirche in eine gute Richtung geführt hat. Wenn er diese Entscheidung gemacht hat, hatte er sicher seine Gründe." +++

(14:42) +++  Papst Benedikt XVI. wird nach dem Ende seiner Amtszeit in ein Kloster im Vatikan umziehen. Bevor Benedikt dort einziehen könne, müssten noch Umbauarbeiten abgeschlossen werde, so Vatikansprecher Lombardi. Für die Übergangszeit werde er in der päpstlichen Sommerresidenz Castel Gandolfo bei Rom wohnen. "Wenn die Sedisvakanz beginnt, wird der Papst zuerst nach Castel Gandalfo umziehen", sagte er. +++

(14:35) +++  Der langjährige bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber (CSU) hat den scheidenden Papst Benedikt XVI. als "größten Sohn Bayerns" in der mehr als tausendjährigen Geschichte des Landes gewürdigt. "Papst Benedikt ist nicht nur durch sein Amt, sondern durch seine Person eine moralische Instanz in der Welt", so Stoiber. +++

(14:27) +++ Italiens Staatspräsident Giorgio Napolitano hat Papst Benedikt XVI. nach dessen Rücktrittsentscheidung für seinen "großen Mut" gelobt. Er zolle dem Papst seinen "allergrößten Respekt", sagte er laut Ansa. Benedikt habe mit der Entscheidung "außerordentlichen Mut und außerordentliches Verantwortungsbewusstsein" bewiesen. +++

(14:24) +++ Bundeskanzlerin Angela Merkel hat Papst Benedikt XVI. für seinen Rücktritt höchsten Respekt gezollt und als einen der bedeutendsten religiösen Denker der Gegenwart gewürdigt. "Wenn der Papst selbst jetzt nach reiflicher Prüfung zu dem Entschluss gekommen ist, seine Kraft reiche nicht mehr für die Ausübung seines Amtes, so hat das meinen allerhöchsten Respekt", sagte Merkel in Berlin. +++

(14:22) +++ Der Vorsitzende der FDP-Bundestagsfraktion, Rainer Brüderle, nahm die Entscheidung von Papst Benedikt XVI. mit Respekt auf. "Sie ist ihm sicher sehr schwer gefallen, denn er war mit Leib und Seele und voller Überzeugung und Demut Oberhaupt der katholischen Kirche", sagte Brüderle in Berlin. Die Verdienste des Papstes seien unbestritten. "Er hat sich um die Ärmsten dieser Welt gekümmert und immer den Dialog auch mit Andersgläubigen gesucht." +++

(14:06) +++ Der britische Premierminister David Cameron hat Papst Benedikt VI. Tribut gezollt. "Er hat unermüdlich gearbeitet, um die Beziehungen zwischen Großbritannien und dem Heiligen Stuhl zu stärken", sagte Cameron. "An seinen Besuch in Großbritannien 2010 wird mit großem Respekt und Zuneigung erinnert werden. Er wird als spiritueller Führer von Millionen vermisst werden." +++

(14:04) +++ Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, hat den angekündigten Rücktritt von Papst Benedikt XVI. als "große menschliche und religiöse Geste" bezeichnet. "Wir deutschen Bischöfe danken dem Heiligen Vater für seinen Dienst auf dem Stuhl Petri und sind erfüllt von großem Respekt und von Bewunderung für seine Entscheidung", hieß es in einer in Bonn veröffentlichten Erklärung. +++

(13:57) +++ Der Theologe und Papst-Kritiker Hans Küng hat Benedikt XVI. für seinen Rücktritt Respekt gezollt. Dieser Schritt sei "aus vielen Gründen verständlich", sagte Küng in Tübingen der dpa. "Zu hoffen ist aber, dass Ratzinger nicht Einfluss auf die Wahl seines Nachfolgers nimmt", betonte der 84-Jährige. Allerdings habe Benedikt XVI. in seiner Amtszeit so viele Konservative Kardinäle berufen, dass unter ihnen kaum eine Person zu finden sei, "die die Kirche aus ihrer vielschichtigen Krise herausführen könnte". +++

(13:54) +++ Italiens Ministerpräsident Mario Monti hat sich überrascht und geschockt von dem angekündigten Rücktritt des Papstes gezeigt. "Ich bin sehr erschüttert über diese unerwartete Nachricht", sagte er nach Angaben der Nachrichtenagentur Ansa in Mailand. Es habe vorher keine Anzeichen oder Signale für die Entscheidung Benedikts gegeben. +++

(13:53) +++ Die Bayerischen Gebirgsschützen haben Papst Benedikt XVI. als wichtigen Kirchenmann insbesondere für Bayern gewürdigt. "Das war überwältigend, dass ein Deutscher Papst geworden ist", so Landeshauptmann Karl Steininger im oberbayerischen Kleinpienzenau. +++

(13:51) +++ Die Rücktrittsentscheidung von Papst Benedikt XVI. ist nach Vatikanangaben nicht auf eine akute Erkrankung zurückzuführen. Allerdings hätten in den letzten Monaten Benedikts Kräfte nachgelassen, sagte Vatikansprecher Federico Lombardi. Dies habe der Papst klar erkannt. +++

(13:47) +++ Die saarländische Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) hat überrascht auf den Rücktrittsankündigung des Papstes aus Gesundheitsgründen reagiert. "Mein persönlicher Eindruck war, dass der Heilige Vater geistig fit war und sehr interessiert an aktuellen Themen, insbesondere zu Themen rund um Europa", erklärte die Regierungschefin auf dpa-Anfrage. Der Papst hatte Kramp-Karrenbauer erst am vergangenen Donnerstag zu einer Privataudienz empfangen. +++

(13:25) +++ "Ich denke, er wollte keine Wiederholung der dramatischen letzten Monate des Pontifikats von Johannes Paul II.", sagte Adam Boniecki, einer der bekanntesten katholischen Intellektuellen Polens, in einer Stellungnahme auf der Webseite der katholischen Wochenzeitschrift "Tygodnik Powszechny". "Man muss Benedikt dankbar sein, dass er gezeigt hat, wie sich das Problem von Amt, Alter und Schwäche in großem Glauben lösen lässt." +++

(13:23) +++ "Das ist für uns eine große Überraschung", sagte Bischof Wojciech Polak, Sekretär der Katholischen Bischofskonferenz Polens, über die Nachricht vom Rücktritt des Papstes. +++

(13:18) +++ Nach den Worten von Vatikansprecher Federico Lombardi wird bis Ostern ein neuer Papst gewählt sein. "Ostern sollten wir einen neuen Papst haben, das ist die Vorhersage, die wir jetzt machen können", sagte Lombardi der Nachrichtenagentur Ansa zufolge. +++

(12:52) +++ Der Rücktritt des Papstes ist für seinen langjährigen Kollegen und Freund Max Seckler ein Zeichen der Größe des Kirchenoberhaupts. "Er stärkt damit die Auffassung, dass ein Papst aufhören soll, wenn es ihm die Gesundheit gebietet", so der Tübinger Theologe: "Er hat sehr gelitten unter manchen Dingen, die dieses Amt mit sich bringt". +++

(12:20) +++ Papst-Bruder Georg Ratzinger hat die angeschlagene Gesundheit von Benedikt XVI. als Grund für dessen Rücktritt genannt. "Das Alter drückt", sagte der 89-Jährige der Nachrichtenagentur dpa +++

(12:15) +++ Der Dekan der katholischen Kirche, Angelo Sodano, nennt die Ankündigung einen "Blitz aus heiterem Himmel". +++

(12:08) +++ Die Bundesregierung äußert sich in einer ersten Reaktion zurückhaltend zur Ankündigung von Papst Benedikt XVI. Regierungssprecher Steffen Seibert, den die Meldung während der Bundespressekonferenz in Berlin erreichte, bat um Zeit für eigene Recherchen. Er sagte aber: "Das wäre eine bewegende Meldung." +++

(11:54) +++ Papst Benedikt XVI. gibt sein Pontifikat am 28. Februar auf. Das teilte er persönlich am Montag auf Lateinisch mit. Er spüre das Gewicht der Aufgabe, dieses Amt zu führen, habe lange über seine Entscheidung nachgedacht und sie zum Wohl der Kirche getroffen, sagte der 85-Jährige vor Kardinälen in Rom. +++

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