Neue DAAD-Präsidentin hat ihre Ziele vorgestellt

BONN.  Mehr internationale Studierende, ein weiteres Wachstum der Auslandsmobilität deutscher Studenten, zielorientierte Strategien für die Internationalisierung, Beiträge zur Lösung globaler Probleme und die Unterstützung von Demokratisierungsprozessen: Das sind die Schwerpunkte, die sich Professorin Margret Wintermantel, seit 1. Januar neue Präsidentin des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) in Bonn, gestellt hat.

Margret Wintermantel, Präsidentin des DAAD. Foto: E. Fiegel

Am Montag stellte sie ihre Ziele vor. Die Zahl der ausländischen Studierenden soll von jetzt 245.000 bis zum Ende des Jahrzehnts auf 300.000 gesteigert werden. "Mit dem Ausländerstudium gewinnen wir unsere Freunde und Partner von morgen", sagte Wintermantel.

Ohne mehr internationale Studierende werden wir das hohe Niveau unseres Wissenschaftssystems angesichts des demografischen Wandels nicht halten können."

Um die besten Studenten nach Deutschland zu ziehen, müsse auch der Hochschulzugang offener und flexibler gestaltet werden und mehr auf die persönliche Qualifikation abstellen. Außerdem will sie erreichen, dass jeder zweite deutsche Hochschulabsolvent im Studium Auslandserfahrung sammelt. Heute ist es etwa jeder Dritte.

Wintermantel will, dass sich die deutschen Hochschulen noch stärker als bisher international profilieren und entsprechende Strukturen entwickeln.

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