Das GA-Torfieber grassiert wieder
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Die über 400 Handabdrücke und zusätzlich 50 Unterschriften für eine Petition stammen von Bonner Bürgern, die das "Aktionsbündnis Rote Hand" der Hochschulgruppe Amnesty International unterstützen.
Am vergangenen Sonntag, dem "Red-Hand-Day", wurden diese Handabdrücke samt Petition an drei Bundestagsabgeordnete, Katja Dörner (Grüne), Ulrich Kelber (SPD) und Paul Schäfer (Linke), übergeben. Verbunden mit dem Appell, sich für die in der Eingabe genannten Forderungen einzusetzen, wie die nachhaltige Sanktionierung des Einsatzes von Kindersoldaten und Resozialisierungsprogramme. Nach Amnesty International gibt es weltweit noch immer 300.000 Kindersoldaten - das entspricht in etwa der Einwohnerzahl Bonns.
Verbreitung, Problematik und Umstände des Einsatzes von Kindersoldaten erläuterten der Kinderrechtsexperte Christof Reinders und der Asien-Experte Phoung Le-Trong, Lehrkraft an der Uni Bonn. Reinders zufolge findet der Einsatz von Kindersoldaten vor allem in Afrika und Asien statt, oft einhergehend mit einer grausamen Praxis der Rekrutierung und Ausbildung. Er hoffe sehr, dass hier eine bessere Welt möglich sei, "gerade mit Blick auf die verletzlichsten Menschen - die Kinder."
Die Abgeordneten begrüßten das Engagement der Hochschulgruppe. Sie sprachen sich übereinstimmend für die Unterstützung des Kampfes gegen den Einsatz von Kindersoldaten aus.
Artikel vom 14.02.2012