Raiffeisenbank Rheinbach Voreifel: Interesse der Kunden am Festgeld ist gestiegen

RHEINBACH.  Die Raiffeisenbank Rheinbach Voreifel blickt auf ein "herausragendes Jahr" 2011 zurück. Die Dividende soll stabil bleiben.

Bei der Jahrespressekonferenz der Raiffeisenbank Rheinbach: Burkhard Kraus (v. l.), Heinz Haubrichs, Hans-Willi Wiedenau. Foto: Wolfgang Henry

Auf ein "herausragendes Jahr" blickte der Vorstandssprecher der Raiffeisenbank Rheinbach Voreifel, Heinz Haubrichs, bei der Jahrespressekonferenz zurück. Die Bilanzsumme ist nach Angaben der Bank im vergangenen Jahr von rund 735 Millionen auf mehr als 755 Millionen Euro gestiegen. "Die ebenfalls gestiegenen Kundeneinlagen zeigen, dass sich die Kunden auf regionale Banken zurückziehen, da sie uns vertrauen", sagte Haubrichs.

Die Einlagen sind um 17,7 Millionen Euro auf 514 Millionen gestiegen, ein Plus von etwa 3,25 Prozent. Zusammen mit anderen Geldanlagen wie Wertpapieren, Fonds, Lebensversicherungen und Bausparverträgen betreue die Genossenschaftsbank ein Volumen von fast 900 Millionen Euro. Dabei wurde jedoch nach Auskunft der Bank weniger Geld in Wertpapiere, Fonds sowie Lebensversicherungen und Bausparverträge investiert.

Auffällig ist eine Zunahme um fast 25 Prozent der Geldanlage in Festgeld. Auch das Kreditgeschäft der Bank ist gewachsen. Vor allem die Baufinanzierung habe sich gut entwickelt, sagte Vertriebsvorstand Hans-Willi Wiedenau. Ausschlaggebend sei hier das neue Baugebiet Meckenheimer Sonnenseite gewesen, das die Raiffeisenbank zusammen mit der Westdeutschen Genossenschafts-Zentralbank und der V+R Immobilien-Gesellschaft erschließt und vermarktet. Von den 83 Grundstücken für Einfamilienhäuser und Doppelhaushälften sind bereits 57 vergeben.

Auch die Finanzierung des Mittelstands entwickelte sich gut. Besonders erfreulich sei die geringe Zahl von Insolvenzen sowohl im gewerblichen Bereich als auch bei Privatpersonen, so Vorstandsmitglied Burkhard Kraus. "Vor allem im Agrarbereich werden wir unsere Kompetenz weiter ausbauen", kündigte er an. Ein entsprechend ausgebildeter Mitarbeiter wird die Landwirte betreuen.

Kosten um 800.000 Euro gesenkt

Der Überschuss sei 2011 selbst gegenüber dem sehr guten Jahr 2010 noch einmal gesteigert worden, sagte Haubrichs. Zwar seien die Zins- und Provisionsüberschüsse leicht rückläufig gewesen. Doch andererseits seien die Kosten um 800.000 Euro gesenkt worden. So erwirtschaftete die Bank 2011 9,8 Millionen Euro, 1,3 Millionen Euro mehr als 2010.

Dadurch wurde die Eigenkapitalquote auf 5,7 Prozent gesteigert. Die Dividende werde voraussichtlich stabil bleiben, so Haubrichs. "Wir zahlen in guten wie in schlechten Jahren sechs Prozent", sagte er. Über die Verwendung des Überschusses beschließt die Vertreterversammlung.

Artikel bookmarken bei... Facebook retweet Del.icio.us in Google Bookmarks speichern bei Mister Wong speichern bei Webnews speichern Yigg
Abo-Bestellung

Anzeigen

Anzeige

Anzeigen

Umfrage

Schwere EM-Gruppe: Wie weit kommt die deutsche Elf?

Europameister
Finale
Halbfinale
Viertelfinale
Aus in der Vorrunde