Autobahnkreuz Meckenheim: Lastwagenfahrer starb bei schwerem Unfall | GA-Bonn

Autobahnkreuz Meckenheim

Lastwagenfahrer starb bei schwerem Unfall

meckenheim.  Möglicherweise weil er sich in der Ausfahrt vertan hatte und diesen Fehler mit einem abrupten Lenkmanöver korrigieren wollte, ist am Mittwochnachmittag ein 58 Jahre alter Brummifahrer bei einem schweren Alleinunfall auf der A565 gestorben. Der mit Schlacke beladene 40-Tonner kippte in der Kurve der Auffahrt zur A61 um. Der Fahrer war laut Polizei nicht angeschnallt.

Der Lkw kippte auf die Mittelplanke, die Ladung verteilt sich auf beiden Fahrbahnen. Foto: Axel Vogel

Auch weil beim dem Unfall Teile der Ladung auf die Gegenfahrbahn der A565 geraten waren, musste das Meckenheimer Kreuz bis in den Abend hinein fast komplett gesperrt bleiben. Gegen 19 Uhr wurde zumindest die A61 von Koblenz nach Bonn wieder freigegeben.

Nichts ging mehr am Mittwoch gegen 15.30 Uhr am Meckenheimer Kreuz: Genau auf der Mittelleitplanke war der Lastzug, der ein Ahrweiler Kennzeichen trug, seitlich zum Liegen gekommen. In Massen hatte sich dabei die schwarze Schlacke, die der Laster geladen hatte, auf einer Länge von rund 50 Metern entlang der Mittelleitplanke verteilt. Indiz dafür, wie heftig der Laster gegen 14 Uhr in dem Autobahnkreuz ins Schlingern geraten sein musste.

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Wie die Autobahnpolizei mitteilte, war der Brummifahrer auf der A565 in Richtung Meckenheimer Kreuz unterwegs gewesen. Unmittelbar vor dem Kreuz, so hatten Zeugen berichtet, fädelte sich der Fahrer dann in den Abzweig Altenahr/Köln/Venlo ein. Möglicherweise weil er sich in der Ausfahrt vertan hatte, zog der 58-Jährige seine Zugmaschine nach links zurück auf die Ausfahrt in Richtung Koblenz.

Spuren auf einer Verkehrsinsel und einem Randstein, welche ein Verkehrsunfallteam der Kölner Autobahnpolizei sicherten, zeugten von dem Manöver. Dabei scheint sich der Lastzug aber so aufgeschaukelt zu haben, dass er ins Schleudern geriet und der Fahrer die Kontrolle verlor. "Es ist derzeit nicht auszuschließen, dass der Lkw-Fahrer infolge einer Lenkkorrektur nach links die Kontrolle über den Schwerlasttransporter verlor", teilte dazu die Kölner Polizei mit.

Der Mann war nach Aussage der Polizei nicht angeschnallt und wurde bei dem Aufprall auf die Mittelleitplanke aus seiner Zugmaschine geschleudert. Zwar versuchte der Notarzt eines zunächst unmittelbar auf der gesperrten Autobahn gelandeten Rettungshubschraubers noch, den Brummifahrers zu reanimieren, jedoch ohne Erfolg. Um 15.45 Uhr musste der Hubschrauber, der zwischenzeitlich auf einer Wiese neben der Unfallstelle umgesetzt hatte, dann ohne Patient wieder abheben.

Viel Zeit nahm dann noch die Bergung des Lasters durch einen Schwerlastkran wie die Säuberung der Fahrbahnen in Anspruch Ob der aufwendigen Aufräumarbeiten musste der Verkehr aus Richtung Bonn am Meckenheimer Kreuz über die Ausfahrt Altenahr/Venlo/Köln umgeleitet werden. Aus Fahrtrichtung Koblenz war keine Ausfahrt mehr in Richtung Bonn möglich. Laut Polizei, die mit Sperrmaßnahmen bis in den Abend rechnete, staute sich der Verkehr zwischenzeitlich auf etwa sieben Kilometer Länge.

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