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Im Rheinbacher Wald
Jungfüchse und Dachse auf Entdeckungstour
wom
Rheinbach. Die neun jungen Füchse, die im März im Rheinbacher Wald geboren worden sind, werden immer größer - und immer vorsichtiger. Nur noch ganz langsam, mit gespitzten Ohren, trauen sie sich aus ihrem Bau heraus, um beim kleinsten ungewöhnlichen Geräusch gleich wieder darin zu verschwinden.
Nichts ist mehr zu sehen vom unbedarften, tollpatschigen Spiel aus der Anfangszeit, als der Rheinbacher Naturfotograf Heinrich Pützler die Jungtiere erstmals ablichtete.
"Es ist unglaublich, wie schnell die Kleinen gewachsen sind", sagt er. Allerdings hat Pützler zuletzt nur noch fünf zusammen gesehen. Ob die anderen sich nicht hinaustrauten oder nicht mehr leben - die meisten Füchse sterben, bevor sie ein Jahr alt werden aufgrund von Krankheiten oder weil sie vor ein Auto geraten -, weiß der 64-Jährige nicht.
Er wird die Jungtiere aber ebenso weiter beobachten wie den Dachsbau, an dem er zuletzt drei Tiere fotografierte. "Normalerweise sind Dachse sehr scheu. Es ist mir erst zum zweiten Mal gelungen, gut 50 Bilder hintereinander von ihnen zu schießen. Sie haben sich weder vom Klicken der Kamera noch vom Blitzlicht abschrecken lassen." Das gilt auch für die Maus, die zwischen ihnen umherlief.
Artikel vom 16.06.2012
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