Das GA-Torfieber grassiert wieder
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Wie die Jost Hurler GmbH, der Investor, mitteilte, wolle sie sich kompromissbereit zeigen und einen Konsens zum regionalen Einzelhandels- und Zentrenkonzept herbeiführen. Dazu bietet der Investor den Nachbarstädten an, im Interesse einer einvernehmlichen Lösung die Verkaufsflächen für ein Textil- und Sportsortiment "maßgeblich zu reduzieren".
"Unser Haus ist seit 35 Jahren mit dieser Region wirtschaftlich und freundschaftlich verbunden", so die Geschäftsführung der Jost Hurler Unternehmensgruppe. "Es ist uns daher ein großes Anliegen, einen gemeinsamen Konsens zu finden", heißt es weiter.
Laut Hurler sind die Beteiligten derzeit in konstruktiven Gesprächen. "Unsere Forderung war immer, dass die Flächen für Textilien und Sportartikel verringert werden", sagte Huhn. Wenn das so wie angekündigt auch passiere, dann sei man auf einem guten gemeinsamen Weg.
"Bedingung ist aber auch, dass auf den anderen noch freien Flächen im Sankt Augustiner Zentrum kein großflächiger Einzelhandel angesiedelt wird. "Das hätte verheerende Auswirkungen auf den Siegburger Einzelhandel", so Huhn. Er hoffe, dass Sankt Augustin und Hurler sich auch wirklich in die richtige Richtung begeben.
Wie bereits berichtet, hatte Sankt Augustins Technischer Beigeordneter Rainer Gleß schon angekündigt, die freien städtischen Flächen im zukünftigen Geltungsbereich des "Masterplans urbane Mitte" nicht mit großflächigem Einzelhandel zu belegen. "Darauf werden wir verzichten", so Gleß. In einem persönlichen Gespräch hatte er das Huhn auch schon mitgeteilt.
Dass auf dem Areal des Huma-Centers sehr bald etwas geschehen wird, zeigt sich schon jetzt. Der Ausweichparkplatz an der Rathausallee wird gerade angelegt und die Tankstelle ist bereits abgerissen.
Laut Hurler werden in Kürze weitere vorbereitende Bauarbeiten beginnen. So müsse eine Reihe von Bäumen gefällt werden, etwa am großen Parkplatz vor dem Huma-Eingang und in der Nähe der ehemaligen Tankstelle.
Die Arbeiten sollen Anfang März abgeschlossen sein. Mit Einschränkungen auf den Parkflächen müssen die Kunden rechnen. In der geplanten parkähnlichen Anlage, die zum architektonischen Konzept gehört, wird Hurler für eine großzügige Ersatzbepflanzung sorgen. Die Eichenallee entlang des Geh- und Radweges an der Stadtbahnlinie 66 bleibt erhalten.
Artikel vom 18.02.2012