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Hausbewohner in Rheinbach wollte sich nicht retten lassen
Feuerwehr musste zweimal ausrücken
Rheinbach-Peppenhoven. (rom) Gleich zwei Mal rückte die Rheinbacher Feuerwehr aus, und in einem Fall hatten die Wehrleute nicht nur gegen Flammen, sondern auch gegen die Beharrlichkeit eines Hausbewohners zu kämpfen: Er wollte partout nicht sein Heim verlassen.
Noch in der Nacht, gegen 1 Uhr, wurde die Wehr zu einem brennenden Heizungskeller am Rheinbacher Ölmühlenweg gerufen, berichtete Stadtbrandmeister Laurenz Kreuser. Wegen der Hitze seien sogar die Gitterstäbe vor den Fenstern geschmolzen. Dennoch musste er vier seiner Leute abstellen, um einen Mann aus dem Keller zu bergen. Er habe sich mit Händen und Füßen dagegen gewehrt, so Kreuser.
Erst nach dessen "Zwangs-Rettung" konnte mit der Brandbekämpfung begonnen werden. Der Mann wurde mit schweren Rauchvergiftungen ins Krankenhaus gebracht. Der Löscheinsatz selbst habe drei Stunden gedauert, an dem auch die Löschzüge aus Wormersdorf, Neukirchen, Oberdrees und Ramershoven beteiligt waren.
Kaum zurück im Gerätehaus, wurden die Wehrleute erneut alarmiert: Kaminbrand in Peppenhoven. Gegen 9.30 Uhr rückte der Löschzug I erneut aus, wie auch die Ramershovener Kollegen. Nach etwa einer Stunde war der Brand nach Angaben Kreusers gelöscht.
Artikel vom 16.11.2007
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