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Rheinbach
Großeinsatz der Feuerwehr bei Wohnhausbrand am Burgacker
Von Marcel Wolber
RHEINBACH. Großeinsatz für die Freiwillige Feuerwehr Rheinbach am späten Dienstagabend. Gegen 22 Uhr hatte die Alarmierung "Großbrand mit Menschenleben in Gefahr" geheißen.
Mit 65 Einsatzkräften und zehn Fahrzeugen rückten der Löschzug Rheinbach sowie die Löschgruppen Neukirchen, Oberdrees und Wormersdorf aus. Außerdem waren die Besatzungen von zwei Rettungsfahrzeugen und mehrere Streifenwagen der Polizei im Einsatz.
Als die Feuerwehr an dem zweigeschossigen Einfamilienhaus am Burgacker eintraf, brannte der Wintergarten bereits lichterloh. Die beiden Bewohner, eine 45 Jahre alte Frau und ein 59 Jahre alter Mann, waren da bereits aus dem Gebäude geflüchtet. Die Bewohnerin musste allerdings wegen einer Rauchvergiftung und eines Schocks ins Krankenhaus gebracht werden.
Am Tag danach zeugen nur noch ein paar verkohlte Balken von dem einstigen Wintergarten. Überall liegen Trümmerteile verteilt. Im Dach klafft ein Loch, Fenster und Türen sind nur notdürftig mit Brettern verschlossen worden.
"Das Feuer ist vom Wintergarten ins erste Obergeschoss hochgeschlagen und drohte, auf das Dach überzugreifen. Das konnten wir verhindern", sagte Wehrführer Laurenz Kreuser am Mittwoch auf Anfrage.
Unter Atemschutz rückten die Einsatzkräfte gegen die Flammen vor. In das Dach habe man ein Loch reißen müssen, um das Haus zu entrauchen. "Für den Rauchpilz, der anfangs über dem Haus stand und der mehrere Kilometer weit über Rheinbach zu sehen war, ist das Ganze noch relativ glimpflich ausgegangen", so Kreuser. Nach den derzeitigen Erkenntnissen beläuft sich der Sachschaden jedoch auf rund 50.000 Euro.
Zur Brandursache konnte die Polizei am Mittwoch auf Anfrage noch keine Angaben machen. "Wir ermitteln in alle Richtungen", sagte ein Sprecher. Wie in solchen Fällen üblich, wurde das Haus, das nicht mehr bewohnbar ist, beschlagnahmt. Der 59-Jährige und seine Lebensgefährtin wurden laut Polizei "anderweitig untergebracht".
Artikel vom 27.06.2012
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