- Home
- Bonn
- Region
- News
- Sport
- Familie
- Wetter
- Verkehr
- Freizeit
- Anzeigen
- Abo
- Dialog
Ex in Rheinbach belästigt
Freiheitsstrafe für 29-Jährigen
stl
RHEINBACH. Wegen Verstoßes gegen das Gewaltschutzgesetz musste sich jetzt ein 29-Jähriger vor dem Rheinbacher Amtsgericht verantworten. Der Angeklagte bestritt alle Vorwürfe vehement.
Dem Mann war vorgeworfen worden, seine ehemalige Lebensgefährtin und Mutter seiner fünfjährigen Tochter wiederholt belästigt zu haben, obwohl er sich ihr - laut Beschluss des Familiengerichts vom 15. Dezember 2010 - nicht weiter als bis auf 20 Meter nähern und auch keinen Kontakt zu ihr aufnehmen durfte.
So soll der 29-Jährige am 22. Dezember 2011 laut gegen ihre Wohnungstür geschlagen und Sturm geklingelt haben. Tags darauf gegen 11 Uhr vormittags soll er jemanden geschickt haben, der ein Geschenk für das kleine Mädchen an der Haustür platzierte, und am ersten Weihnachtstag kurz vor Mitternacht soll er wiederum vor der Wohnungstür gewesen sein.
Der Angeklagte bestritt all diese Vorwürfe vehement. "Es geht mir doch nur darum, den Kontakt zu meinem Kind nicht zu verlieren", verteidigte er sich. Aber die Mutter wolle das offenbar nicht. Sie empfinde das inzwischen auf seinen Vorschlag hin ausgehandelte 14-tägige Besuchsrecht als Zumutung.
Die 23-Jährige, die in Begleitung von zwei Polizeibeamten vor Gericht erschien, schilderte dort, dass ihr ehemaliger Verlobter sowohl sie selbst als auch ihre Freunde und Familie bedränge. Sie habe Angst gehabt und am 22. Dezember außerhalb übernachtet, weil sie sich nicht getraut habe, in der Wohnung zu bleiben.
Sowohl der Staatsanwalt als auch Amtsrichter Ulrich Schulte-Bunert hielten die Aussage der 23-Jährigen für glaubhaft. Die beiden späteren Vorfälle ließen sich jedoch nicht nachweisen. Der Vater des Kindes wurde zu einer Freiheitsstrafe von drei Monaten auf Bewährung verurteilt. "Sie beide sind sehr emotional und tragen Ihren Teil zu einer Situation bei, unter der letztlich das Kind leiden muss", fasste Schulte-Bunert zusammen und ermahnte den 29-Jährigen, im eigenen Interesse ruhiger zu werden.
Artikel vom 26.05.2012
Leserfavoriten
- Unfall auf der A3 Kilometerlanger Stau nach Lkw-Karambolage
- Swisttal Bürger beschweren sich über Feuerwerk auf Burg Heimerzheim
- Welterbekomitee lenkt ein Seilbahn bei Koblenz darf bis 2026 fahren
- Sommer in der Region Menschen in Vorgebirge und Voreifel strömten ins Freie
- Von Kardorf nach Santiago de Compostela Herbert Gatz fuhr mit seinem Traktor in die spanische Pilgerstadt
- Dunk den Herrn! Staatsanwaltschaft prüft Kebekus' Kirchen-Satire
- Vorbilder aus dem Fernsehen 13-Jähriger tötet Fünfjährige in "Wrestler"-Manier
- Tropennacht erwartet Wüsten-Hitze überzieht ganz NRW
- "Moderne Sklaverei" in Ohio Geistig behinderte Mutter und Kind zwei Jahre wie Sklaven gehalten
- Im Privatjet auf Reisen Protziges Verhalten: Thailänder empört über buddhistische Mönche
- Verteidigungsminister De Maizières Heimspiel in der Redoute
- Proteste gegen Nullrunde für Beamte Lehrergewerkschaft sammelt 19.000 Unterschriften
- G8-Treffen am Lough Erne Acht Gipfelstürmer mit Friedensauftrag
- Nullrunde für NRW-Beamte Gutachter zerpflückt Krafts Paket
- Neues Gesetz Wirte planen Volksbegehren gegen NRW-Rauchverbot
- Irreguläres Kugelstoßen bei der U23-DM Troisdorfer LG prüft juristische Schritte
- Fußball-Landesliga Merten gibt sich in der Aufstiegsfrage entspannt
- Volleyball Nach 41 Jahren hört Fritz Hacke als Spielwart auf
- Landesliga-Partie zwischen VfL Rheinbach und VfL Leverkusen Manipulationsvorwurf bleibt - Kammer vertagt Verhandlung
- NBA-Showdown in Miami - Spurs vergeben Titelchance


