Feuerwehr rückte zur Prinzen-Hofburg aus

NIEDERKASSEL.  Brand im Ranzeler Elternhaus von Marcel I. ist schnell gelöscht worden. Das Löschwasser hat die Straße zur Eisbahn gemacht.
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Narrenkappe und Blumenschmuck verraten, dass sich am Einsatzort die Hofburg des Ranzeler Prinzen befindet. Foto: Axel Vogel

Alarm am Samstagmittag für die Niederkasseler Feuerwehr: An der Edith-Stein-Straße in Ranzel drang Rauch aus einer Doppelhaushälfte. Dabei handelte es sich um einen besonderen Einsatzort für die Feuerwehr. Das Elternhaus und Hauptquartier des amtierenden Ranzeler Prinzen Marcel I. (Bertschat) war betroffen.

Zwar konnte die Feuerwehr, die noch zusätzliche Kräfte nachalarmiert hatte, Schlimmeres verhindern. Das Feuer in der Küche war schnell gelöscht. Auch wurde niemand der Bewohner verletzt. Selbst die Katze der Familie überstand die Aufregung ohne Blessuren.

Allerdings bedurfte ein Medienvertreter ärztlicher Betreuung: Der Mann war auf der durch austretendes Löschwasser Teils spiegelglatten Straße ausgerutscht und hatte sich dabei eine Fraktur zugezogen. Auch seine Kamera war zu Bruch gegangen.

Auch dem Prinzen der KG Rut-Wiess Ranzel dürfte nach dem Brand in seinem Elternhaus die närrische Laune zunächst verhagelt sein. Die Doppelhaushälfte war nämlich durch das Feuer total verraucht. Die Feuerwehr hatte noch mit Hochdrucklüftern versucht, die Folgen der Verrauchung abzumildern. Was ursächlich für den Brand war, muss noch ermittelt werden.

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