Heimerzheim: FDP und SPD sprechen sich für eine eigenständige Sekundarschule aus | GA-Bonn

Heimerzheim

FDP und SPD sprechen sich für eine eigenständige Sekundarschule aus

SWISTTAL-HEIMERZHEIM.  Die Swisttaler FDP spricht sich für die Einrichtung einer eigenständigen Sekundarschule in Heimerzheim aus. "Nachdem nun klar ist, dass es dafür eine gute Perspektive gibt, sollte dieser Weg jetzt engagiert beschritten werden," so Karl-Heinz Lamberty, schulpolitischer Sprecher der Liberalen, in einer Pressemitteilung.

Die Verbundschule in Heimerzheim: Die SPD fordert, möglichst bald eine Umwandlung zur Sekundarschule anzugehen. Foto: Henry

Das von der Georg-von-Boeselager-Schule vorgelegte Konzept für eine eigenständige Schule ohne Kooperation mit Bornheim überzeuge. "In der Zusammenarbeit eines Real- und Hauptschulzweigs als Verbundschule bringt die Schule alle Erfahrung mit, um auch als Sekundarschule erfolgreich zu sein."

Wie berichtet, stand in den vergangenen Monaten eine Kooperation zwischen der Georg-von-Boeselager-Schule und der Franziskusschule in Merten im Raum. Letztere wird im Sommer zur Sekundarschule. Eine entsprechende Umwandlung ist früher oder später auch in Heimerzheim vorgesehen: Der Schritt von der Verbund- zur Sekundarschule ist nicht groß. Gerade an der Heimerzheimer Schule hatte die mögliche Fusion mit Merten für Unruhe gesorgt. Nach einer Mitteilung des NRW-Schulministeriums an die Bezirksregierung Köln herrscht inzwischen aber Optimismus: Demnach ist die Kooperation höchstwahrscheinlich vom Tisch.

Mit Blick auf die Schülerzahlen, die für einen dauerhaften Betrieb notwendig seien, bestehe eine gute Chance, dass die Heimerzheimer Schule auch in Zukunft attraktiv sein werde, meint auch die FDP. 60 Schüler aus Swisttal und den Nachbargemeinden seien keine zu große Hürde, so Lamberty. Außerdem habe das Lehrerkollegium durch seinen Einsatz für die Eigenständigkeit gezeigt, dass es die neue Herausforderung engagiert annehme. "Eine solche weiterführende Schule wird für Swisttals Zukunft wichtig sein", ist Lamberty sicher. Die Gemeinde werde nach Kräften dafür sorgen, dass die notwendige Ausstattung vorhanden sein wird.

Auch die SPD hat die neueste Entwicklung erfreut zur Kenntnis genommen. "Wir freuen uns sehr, dass es nun doch möglich ist, unsere Heimerzheimer Verbundschule als eigenständige Sekundarschule weiterzuführen", teilt der schulpolitische Sprecher der SPD, Christian Böse, mit. Die Georg-von-Boeselager-Schule sei eine Erfolgsgeschichte, die auch in Zukunft weitergeschrieben werden müsse. Die SPD fordert, möglichst bald die Umwandlung der Verbundschule in eine Sekundarschule in die Wege zu leiten. Daraus könne der Schulstandort gestärkt hervorgehen. ga/pd

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