Troisdorfer Gesamtschule in Sieglar

Erster Tag für Schule und Schüler

TROISDORF.  Gelb, Rot, Blau, Grün und Orange - das waren die Farben, die am Mittwoch die Einschulungsfeier der neuen Gesamtschule in der Turnhalle des Sieglarer Sekundarstufenzentrums dominierten. Jede Farbe stand für einen der künftigen Klassenverbände und die 152 Fünftklässler, die in den jeweiligen Farben gekleidet waren, schienen sich richtig auf ihren ersten Schultag zu freuen.
Zur Einstimmung auf den Schulalltag treffen sich Kinder, Eltern und Lehrer in der Turnhalle.
							Foto: Ingo Eisner
Zur Einstimmung auf den Schulalltag treffen sich Kinder, Eltern und Lehrer in der Turnhalle. Foto: Ingo Eisner

Geplant war es schon länger, in der Aggerstadt eine zweite Gesamtschule einzurichten. Immer wieder musste die Gesamtschule Am Bergeracker in Oberlar Schüler ablehnen, weil es nur eine begrenzte Anzahl an Plätzen gibt. Auch die neue und somit zweite Troisdorfer Gesamtschule, die ihr Domizil in den bisherigen Räumen der Geschwister-Scholl-Hauptschule und der Korczak-Realschule im Sieglarer Schulzentrum hat, musste 70 Schüler ablehnen. Ein Zeichen für den großen Bedarf in Troisdorf.

Bevor die Schüler ihre künftigen Klassenräume in Augenschein nehmen konnten, nahmen sie zusammen mit den Eltern, der kommissarischen Schulleiterin Kirsten Heinrichs, der Stellvertreterin Sabine Lewerenz, dem Lehrerkollegium sowie dem Troisdorfer Schulamtsleiter Karl-Heinz Theus, dem Beigeordneten Heinz Eschbach sowie Heidi Scheffel, Fachdezernentin von der Bezirksregierung, an einer großen Einschulungsfeier teil.

"Das ist ein besonderer Tag für Euch, weil ihr heute zum zweiten Mal in eurem Leben eingeschult werdet", sagte Schulleiterin Kirsten Heinrichs, die auch die Eltern herzlich begrüßte. "Ich habe bei dieser Schule ein gutes Gefühl. Hier passt alles", sagte Heidi Scheffel. "Die Stadt steht zu dieser Schule, unterstützt sie finanziell und setzt sich für sie ein", fügte sie hinzu.

Neben der Schülerband des Schulzentrums war es ein kleines Lehrer-Theaterspiel, das für reichlich Unterhaltung sorgte. Nachgestellt wurde die erste Unterrichtsstunde. Das Kollegium übernahm dabei die Rolle von Schülern, die stellvertretende Schulleiterin gab die Klassenlehrerin, bei der sich die Schüler einzeln vorstellten.

Schlussendlich durfte sich noch jeder Klassenverband lautstark mit Trampeln und Rufen bemerkbar machen, bevor die Lehrer sie mitnahmen, um den Fünftklässlern ihre künftige Klassenräume zu zeigen. Ab heute beginnt für die Schüler der Unterricht.

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