Ein "kleiner Johannes" für den großen Johannes | GA-Bonn

Ein "kleiner Johannes" für den großen Johannes

Mikrochip wurde nach dem Bundespräsidenten benannt - Rau kam zur Präsentation ins Bonner Arithmeum
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<b>Namensvettern:</b> Johannes Rau, Bernhard Korte und OB Bärbel Dieckmann mit einem Bild des Mikrochips 'Johannes 2'. Foto: Engels

Bonn. (sc) Johannes 2 ist daumennagelgroß, hat 15 Millionen Transistoren und eine Verdrahtung von 325 Metern Länge auf sieben Ebenen. Er ist ein Mikrochip, der im Forschungsinstitut für Diskrete Mathematik designt wurde. Pate für seinen Namen stand kein Geringerer als der Bundespräsident.


So besuchte Johannes Rau auch höchstpersönlich das Forschungsinstitut im Arithmeum, um sich den "kleinen Johannes" genau anzusehen. Während der Präsentation erläuterte Hausherr Professor Bernhard Korte die Geschichte und Arbeitsweise der Prozessoren und im Anschluss präsentierten Kinder des Hortes "Villa Kunterbunt" spielerisch die Funktion eines binären "Volladders". Dennoch gestand Johannes Rau im Anschluss: "Ich bewege mich stärker im Bereich der Ahnung, als des Verstehens."

Nach der Präsentation wurde er von den Kindern belagert, die eine Menge Fragen an ihn hatten. Johannes Rau blieb keine Antwort schuldig. Er freute sich auch über sein Geschenk vom Institut, einen Druck, der Johannes 2 zeigt. Schon vom großen Chip-Bruder "Johannes 1" bekam der Namenspatron ein Gemälde geschenkt.

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