Bizarrer Streit um Kölner Opernchef: Stadt Köln erklärt Kündigung für hinfällig | GA-Bonn

Bizarrer Streit um Kölner Opernchef

Stadt Köln erklärt Kündigung für hinfällig

Köln.  Neuer Akt im Kölner Operndrama: Die Stadt Köln teilte am Freitag mit, dass Intendant Uwe Eric Laufenberg seinen Vertrag nun doch bis zum regulären Auslaufen im Jahr 2016 fortsetzen müsse. Zuletzt hatte es geheißen, Laufenberg werde vorzeitig gehen.

Muss Intendant Uwe Eric Laufenberg seinen Vertrag nun doch bis zum regulären Auslaufen im Jahr 2016 fortsetzen? Foto: dpa

Die Stadt erklärte, dass Laufenberg ursprünglich angeboten habe, ohne Bedingungen aus dem Vertrag auszuscheiden. Das habe er sich nun aber anders überlegt, und deshalb komme eine vorzeitige Auflösung für die Stadt nicht mehr infrage.

Die Oper verschickte daraufhin umgehend eine eigene Presseerklärung. Darin heißt es: "Die Presseerklärung der Stadt Köln ist falsch." Richtig sei vielmehr, dass die Stadt Laufenbergs Angebot, 2013 ohne Bedingungen aus dem laufenden Vertrag auszuscheiden, nicht angenommen habe. "Des Weiteren bleibt nach wie vor ungeklärt, wann und wie die Spielzeit 2012/2013 in den Vorverkauf geht, und damit, ob sie überhaupt stattfindet."

Weitere Links

Hintergrund des Konflikts ist ein Streit um die finanzielle Ausstattung der Oper. Laufenberg hält das Haus für unterfinanziert. Die Stadtspitze vertritt die Meinung, dass angesichts der angespannten Haushaltslage auch die Oper einen Beitrag zum Sparen leisten müsse.

"Die Oper Köln ist ein todkranker Patient auf der Intensivstation", hatte Laufenberg im vergangenen Monat gesagt. Er könne ihr nicht mehr helfen und habe deshalb die Konsequenzen gezogen: "Ich denke, es ist vorbei.

Abo-Bestellung

Anzeigen

Anzeige

Leserfavoriten

Folgen Sie uns auf Google+

Umfrage

Das deutsch-deutsche Traumfinale ist perfekt. Bleibt nur die Frage: München oder Dortmund?

Bayern München
Borussia Dortmund