Kommentar: Fern der Realität

Kein Stau auf der Kennedybrücke, keine Wartezeiten vor den Bonner Ampeln: War das schön in der Ferienzeit. Seit dieser Woche hat die Realität uns jedoch wieder.

Kein Stau auf der Kennedybrücke, keine Wartezeiten vor den Bonner Ampeln: War das schön in der Ferienzeit. Seit dieser Woche hat die Realität uns jedoch wieder.

Und das heißt auch: Die Kennedybrücke bleibt - ob nun mit 1,5 Spuren oder zwei Spuren - ein Flaschenhals für Autofahrer, der den Verkehr auch künftig bremst. Von dem 40-Millionen-Projekt haben vor allem Bahnfahrgäste, Radfahrer und Fußgänger einen Vorteil.

Was den Autoverkehr angeht, ließ sich die Verwaltung dagegen zu einer Darstellung hinreißen, die - wie wir heute wissen - nichts mit der Realität zu tun hat. Die Stadt verfuhr dabei nach dem Motto: Was nicht passt, wird passend gemacht.

Da sage noch einer, die Bürokratie übe sich nur im Verhindern von Projekten. Will man es negativ sehen, bleibt jedoch nur zu konstatieren: Mit Offenheit hat das nichts zu tun. Eher mit Trickserei.

[ zum Artikel ]

Artikel bookmarken bei... Facebook retweet Del.icio.us in Google Bookmarks speichern bei Mister Wong speichern bei Webnews speichern Yigg
Abo-Bestellung

Anzeigen

Anzeige

Anzeigen

Umfrage

Schwere EM-Gruppe: Wie weit kommt die deutsche Elf?

Europameister
Finale
Halbfinale
Viertelfinale
Aus in der Vorrunde