Das GA-Torfieber grassiert wieder
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Kein Stau auf der Kennedybrücke, keine Wartezeiten vor den Bonner Ampeln: War das schön in der Ferienzeit. Seit dieser Woche hat die Realität uns jedoch wieder.
Und das heißt auch: Die Kennedybrücke bleibt - ob nun mit 1,5 Spuren oder zwei Spuren - ein Flaschenhals für Autofahrer, der den Verkehr auch künftig bremst. Von dem 40-Millionen-Projekt haben vor allem Bahnfahrgäste, Radfahrer und Fußgänger einen Vorteil.
Was den Autoverkehr angeht, ließ sich die Verwaltung dagegen zu einer Darstellung hinreißen, die - wie wir heute wissen - nichts mit der Realität zu tun hat. Die Stadt verfuhr dabei nach dem Motto: Was nicht passt, wird passend gemacht.
Da sage noch einer, die Bürokratie übe sich nur im Verhindern von Projekten. Will man es negativ sehen, bleibt jedoch nur zu konstatieren: Mit Offenheit hat das nichts zu tun. Eher mit Trickserei.
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Artikel vom 01.09.2010