Kennedybrücke: Großer Ärger über die Verzögerung | GA-Bonn

Kennedybrücke: Großer Ärger über die Verzögerung

40 Millionen Euro werden für Sanierung und Verbreiterung der Kennedybrücke fällig, doch bei den Baufirmen schindet das offenbar nicht so viel Eindruck, als dass sie sich besonders beeilen würden.

Bonn. (kf) 40 Millionen Euro werden für Sanierung und Verbreiterung der Kennedybrücke fällig, doch bei den Baufirmen schindet das offenbar nicht so viel Eindruck, als dass sie sich besonders beeilen würden.

Mit Bedauern hat die Stadt als Auftraggeberin am Mittwoch darauf reagiert, dass die Freigabe der Brücke für den Verkehr erst am 11. Juli stattfindet. Auf diesen Termin hatten sich die Geschäftsführer der beteiligten Firmen festgelegt.

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Aber selbst der 11. Juli werde nur zu halten sein, wenn der Personaleinsatz "erheblich aufgestockt werde", so das Presseamt am Mittwoch. Mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln übe das Tiefbauamt seit geraumer Zeit Druck aus, um eine deutliche personelle Aufstockung auf der Baustelle zu erreichen. Offenbar mit wenig Erfolg. Eigentlich hätte die Brücke Ende April fertig werden sollen.

Von einer "sicherlich unerfreulichen Entwicklung" sprach Stadtbaurat Werner Wingenfeld und gibt zu: Der Stillstand durch den harten Winter hätte eventuell aufgeholt werden können, wäre durch den sparsamen Personaleinsatz nicht eine weitere Verzögerung entstanden.

Nicht durchsetzen konnte sich die Stadt auch, was die Bepflanzung der Grünanlagen angeht. Für das Einsäen des Rasens vor der Oper, für neue Bäume am Brückenforum Beuel und Pflanzen vor dem Hilton-Hotel wollte die Stadt einen Auftrag über 120 000 Euro vergeben, allein die Planung sollte 12 000 Euro kosten.

Die Politik stoppte die Vergabe, jetzt muss die Stadt den Job selbst erledigen. Allerdings wird es damit vor Herbst nichts. Vize-Stadtsprecherin Monika Hörig wies darauf hin, dass 90 Prozent der 120 000 Euro bezuschusst worden wären.

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