Kennedybrücke: Der Ton wird schärfer

Die Stadtverwaltung will den Vorwurf der CDU/Grünen-Koalition nicht auf sich sitzen lassen, dass es bei der Sanierung der Kennedybrücke eine Kostenexplosion gegeben habe.

Bonn. (kf) Die Stadtverwaltung will den Vorwurf der CDU/Grünen-Koalition nicht auf sich sitzen lassen, dass es bei der Sanierung der Kennedybrücke eine Kostenexplosion gegeben habe ( der GA berichtete). Diesen Begriff hat Stadtbaurat Werner Wingenfeld am Donnerstag entschieden zurückgewiesen.

Bereits vor einem Jahr habe die Stadtverwaltung eine detaillierte Kostenaufstellung geliefert, sagt er und beruft sich auch auf einen GA-Artikel, in dem das dargestellt wurde. Über alles, was zu Mehrkosten geführt habe, darunter die Tonnenblechverstärkungen, die Mehrwertsteuer-Erhöhung, der Anstrich und die Naturstein-Verkleidung, seien die zuständigen Ausschüsse und Gremien informiert worden.

Das Tiefbauamt werde aber kurzfristig nochmals eine ausführliche Erläuterung vorlegen, kündigte Wingenfeld an. Wie berichtet, liegen die Gesamtkosten der Sanierung inzwischen bei 51 Millionen Euro.

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