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Bonn. "Meine Mitarbeiter sollen Spaß am Kochen haben", sagt Bernd Knecht, Betreiber des Kasinos im Volksbankhaus an der Heinemannstraße. Für den Chef von Bernd Knecht Catering ist ein gutes Arbeitsklima die Voraussetzung für die Zufriedenstellung seiner Gäste. Chefkoch Frank Lesske und drei weitere Köche bereiten dafür mit sechs Mitarbeitern die Gerichte täglich ab 6 Uhr morgens frisch zu. Fertigprodukte sind dort fehl am Platz. "Wir stehen zu hundert Prozent hinter unserem Essen", sagt Knecht.
Im Volksbankhaus wird das Angebot des Caterers seit 2001 geschätzt. "Wir sind hier zusammen eingezogen und arbeiten seit jeher eng zusammen", berichtet Knecht. Er und der Abteilungsleiter Unternehmenskommunikation, Wilhelm Wester, beschreiben das Verhältnis zwischen den beiden Einrichtungen gar als "Symbiose".
Die schätzungsweise 330 bis 350 Essen, die täglich über die Theke gereicht werden, verteilen sich relativ gleichmäßig auf die Mitarbeiter des Hauses und externe Gäste aus den umliegenden Gebäuden. "Manch ein Kunde legt sich seinen Termin vorsorglich zur Mittagszeit, um hier noch etwas essen zu können", verweist Wester auf die Anziehungskraft des Kasinos.
Wer die frische Bratwurst mit Möhrengemüse und zarten Salzkartoffeln probiert hat, kann das gut nachvollziehen. Anstelle von ausgefallenen Angeboten legen Knecht und sein Team mehr Wert auf eine qualitativ hochwertige Zubereitung der Gerichte, die "wie von zu Hause" schmecken sollen. Das halbe Hähnchen, das von einer Mitarbeiterin des Hauses empfohlen wird, ist nur eins von vielen Beispielen für diese Küche. Auch der beliebte Schnitzeltag am Donnerstag oder der allwöchentliche Eintopf am Freitag passen da gut ins Profil.
Als "super Idee" proklamiert ein Stammgast von außerhalb wiederum den Salatteller, der je nach Bedürfnis individuell zusammengestellt werden kann. "Ganz wichtig" ist dem Kasinobetreiber dabei, dass die Zutaten für das Essen ausschließlich von regionalen Anbietern bezogen werden.
Das Kasino mit seinen modern gestalteten Räumen ist im Forum des Volksbankhauses zu finden, eine große Glasfassade versorgt die Gäste in ihrer Mittagspause mit reichlich Tageslicht. Für den kleinen Hunger danach bietet das Küchenteam auch frisches Obst im Becher an, vor allem Ananas ist hier ein Geheimtipp. Eine Mitarbeiterin der Volksbank sieht dafür jedoch gar keinen Bedarf: "Die Portionen sind immer reichlich", sagt sie.
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Artikel vom 10.02.2011