Das GA-Torfieber grassiert wieder
Alle Infos zum großen E- und F-Junioren-Turnier des General-Anzeiger
Böger (1915-1979) kam 1956 aus Dünstekoven und unterrichtete bis 1972. Zudem war er Vorsitzender des Ippendorfer Ortsausschusses und Heimatforscher. 1962 erschien eine von ihm verfasste Ortshistorie "Ippendorf. Geschichte, Brauchtum, Geschichten".
Viel mehr ist über Böger nicht bekannt. 1982 wurde eine Straße nach ihm benannt, bei der es sich um eine Wohnstraße handelt, in der noch alte und denkmalgeschützte Häuser stehen.
Der Heimatforscher forschte unter anderem über ein altes Weihwasserbecken. Dieses soll in der alten, um 1713 erbauten St.-Barbara-Kapelle in Ippendorf gestanden haben. Das Becken ist heute im Stadtmuseum zu sehen. Bei dem Gefäß aus dem 14. Jahrhundert handelt es sich ursprünglich um einen Mörser, der mutmaßlich auf einem Pfahl montiert am Kapelleneingang stand.
Böger erwähnt in seinem Buch, dass das Becken beim Abriss der alten Kapelle in den 1920er Jahren gefunden worden sei. Außerdem fand der Konrektor 1962 heraus, dass es ein noch älteres Gotteshaus gab als die alte Kapelle, die sich schräg gegenüber, an der Einmündung Lengsdorfer Straße/Röttgener Straße befand.
Artikel vom 22.02.2012